Radio Vatikan und die Rebellion einer Gemeinde


Quelle: katholisches.info

Wenn die deutsche Redaktion von Radio Vatikan das „Lied” der Rebellen singt, wird es bitter kalt in der Kirche. Heute veröffentlichte die deutsche Abteilung von Radio Vatikan unter der Leitung des Jesuiten Pater Bernd Hagenkord die nachfolgende Meldung über den Rückzug des angefeindeten katholischen Priesters Andreas Skoblicki aus dem Pfarrdienst der österreichischen Diözese Linz. Dort betreute der polnische Geistliche die Pfarrei Kopfing.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Im August 2011 starteten einige Kopfinger eine Kampagne gegen ihren Pfarradministrator. In einer Postwurfsendung wurde dazu aufgerufen, den „Unmut“ gegen Pfarrer Skoblicki zu zeigen. Mit Hilfe der Medien wurde die Kampagne zum Kulturkampf. Der erste Vorwurf einen längeren Liste, den man Pfarrer Skoblicki machte war, daß er mit den Kinder in der Erstkommunionvorbereitung über die „Erbschuld“ sprach.

Der frühere Pfarrer Alois Heinzl bezeichnete Skoblicki als „Heiligen“. Er habe noch nie einen Pfarrer kennengelernt, der so viel gebetet habe. Die Folge war ein monatelanger, aber ungleicher Kampf zwischen konservativen und liberalen Katholiken. Die sich selbst als „kritische“ Christen bezeichnenden Liberalen fanden in der kirchenfernen Presse willkommene Unterstützung.

Nimmt man die Affäre Skoblicki als Gradmesser für den Einfluß von Liberalen und Konservativen in Österreichs Kirche, dann scheinen die romkritischen Kräfte mehr oder weniger alle Schaltstellen, zumindest in Oberösterreich, zu kontrollieren.

weiterlesen