Ägypten: Mehr Islam wagen


Konservative Kräfte scheinen sich in Kairo Ägypten durchzusetzen - wo führt das hin? Foto: dpa
Konservative Kräfte scheinen sich in Kairo Ägypten durchzusetzen - wo führt das hin? Foto: dpa

Die Parlamentswahlen sind noch nicht vollständig abgeschlossen, das Parlament ist noch nicht zusammengetreten, und schon machen sich die Auswirkungen des Wahlsieges der Islamisten bemerkbar. Droht Ägypten ein streng islamisches Land wie Saudi Arabien zu werden?

Von Julia Gerlach Frankfurter Rundschau

Viel getrunken wurde im gediegenen „Fisch-Markt“ nie, doch so mancher ließ sich einen kühlen Wein zum Tintenfisch schmecken. Hier trifft sich die gehobene ägyptische Mittelklasse, die in ihren kleinen Nischen in Ägypten fast so lebt wie in Europa. Seit dem 1. Januar ist damit Schluss. Der Besitzer der Americana-Gruppe hat Alkohol verbannt. Die Parlamentswahlen sind noch nicht vollständig abgeschlossen, das Parlament ist noch nicht zusammengetreten, und schon machen sich die Auswirkungen des Wahlsieges der Islamisten bemerkbar. Dass Alkohol bereits von der Karte gestrichen wird, bevor ein Verbot überhaupt ausgesprochen wurde, ist nur eines von mehreren Beispielen, die Befürchtungen wecken. Droht Ägypten ein streng islamisches Land wie Saudi Arabien zu werden?

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4 Comments

  1. Muslime sind unfähig für ihr eigenes Verhalten einzutreten, schuld sind immer externe Faktoren und Provokationen. Eine selbstkritische Analyse findet nicht statt, alles ist Allahs unabänderlicher Wille. Muslime versagen in einer pluralistische Gesellschaft und Kultur, ihre absolutistischen Regeln und Traditionen bewerten Offenheit als Existenz ohne Ehre. Nicht umsonst sind auch heute fast alle islamischen Staaten Diktaturen, die von Despoten und Kriminellen zum Vorteil der eigenen Sippe genutzt wird. Die jeweilige Staatspartei dient der Kaderkontrolle, eine politische Meinungsbildung auf breiter Basis gibt es nicht. Millionen frustrierte, ungebildete, sexuell verklemmte und arbeitslose Gläubige sind in religiöser Onanie gefangen. Diese tägliche Demütigung machen sie empfänglich für Extremismus.

    Muslimische Kleriker diktieren mittels Sharia-Recht die Politik, das Erziehungswesen, sie diskriminieren Frauen und Ungläubige und geben jeden Freitag alle Aspekte des täglichen Lebens genau vor. Das Sharia-Recht steht im krassen Widerspruch zu den humanitären Grundrechten wie Meinungsfreiheit, freie und geheime Wahlen, Pressefreiheit, Freiheit von Diskriminierung nach Geschlecht, Rasse, Religion und Kultur. Das Sharia-Recht wird von den islamischen Klerikern krass zum persönlichen Vorteil missbraucht. Die religiösen Vorschriften unterbinden die Entwicklung einer sozialen Intelligenz, unverzichtbar für wirtschaftlichen Fortschritt.

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  2. Warum sich gerade Frauen immer wieder vor den Karren spannen lassen ist mir ein Rätsel. Ich beziehe mich nicht nur auf das Bild in diesem Bericht. Auch in den christlichen Kirchen sind sie die Ersten, die ihre Kinder den Verführern an die Hand geben in Form von Taufe, Kommunion und Konfirmation, etc.
    Sie sind es doch gerade, die von allen Religiotenführern der Welt auf das Schlimmste unterdrückt und ausgenutzt werden. Sie werden vergewaltigt, geprügelt, verstümmelt und gesteinigt.
    Ich verstehe es nicht.

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  3. „Hochintelligent“ diese religiösen Schwachköpfe ;-). Machen unwillkürlich ihre Hauptlebensgrundlage, den Tourismus kaputt. Hauptsache,sie können ihrem Obergespenst und seinen Mullas in den Hintern kriechen. Aber was soll´s? Die Seuche Religion ist wohl genetisch bedingt. Wer sein Dasein als hirnloser Sklave verbringen möchte kann das von mir aus machen. Den Rest der Leute sollen die aber in Ruhe lassen. Leider tendieren die „Gemeinschaften der hirnlosen Jasager“ immer mehr in Richtung Totalverblödung.

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