Mormonen in den USA fühlen sich diskriminiert


Der Salt-Lake-Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist das bekannteste architektonische Symbol des Mormonentums

In den USA liegt zwar der Mormone Mitt Romney bei den republikanischen Präsidentschaftsvorwahlen derzeit vorne, doch fühlen sich viele seiner Glaubensgenossen offenbar benachteiligt.

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In einer repräsentativen Umfrage unter US-amerikanischen Mormonen erklärten 46 Prozent der Befragten, sie würden wegen ihres Glaubens diskriminiert. Zwei Drittel der Mormonen hätten das Gefühl, sie seien Außenseiter in den Augen der meisten anderen Bürger, berichtete das Washingtoner Meinungsforschungsinstitut «Pew Forum».

Mormonen machen etwa zwei Prozent der US-Bevölkerung aus. Mitt Romney wäre der erste mormonische Präsident, wenn er gewählt würde. Die 1830 gegründete «Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage» war in der Vergangenheit oft umstritten. Die viertgrößte US-amerikanische Glaubensgemeinschaft befürwortete in ihren Anfängen im 19. Jahrhundert die Vielehe.

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1 Comment

  1. Christen jeglicher Ausrichtung haben sich schon zu allen Zeiten (im Namen ihres Herrn) gegenseitig bekämpft und diskriminiert. Dasselbe gilt aber auch für die Muslims und die meisten anderen Glaubensbekenntnisse. Es kommt sogar vor, dass sich die Religioten gegenseitig ermorden. Das sind sozusagen arttypische Eigenschaften und Verhaltensweisen aller Religioten auf unserem Planeten. Ausnahmen bestätigen lediglich die Regel.

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