Wenn der Papst den Humanismus versaut


Bei seinem letzten Besuch in Deutschland hat Papst Benedikt XVI. klar gemacht, dass Frauen in der katholischen Kirche keine Ämter übernehmen sollen

Benedikt XVI. empfiehlt, die derzeitige Wirtschafts- und Finanzkrise zum Nachdenken darüber zu nutzen, welche Werte wir uns als Fundament unserer Gesellschaften wünschen. Das sagte er an diesem Donnerstag bei einer Audienz für die Politik- und Verwaltungschefs von Rom und der Provinz Latium.

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„Die Krise hat, wie ich schon mehrmals gesagt habe, ihre tiefsten Wurzeln in einer ethischen Krise. Etymologisch gesehen erinnert das Wort Krise an das Wort „teilen“ oder auch „beurteilen, unterscheiden“. Die jetzige Krise kann also auch eine Gelegenheit für eine Zivilgesellschaft sein, einmal zu überprüfen: Haben die Werte, die dem Zusammenleben zugrunde liegen, eine gerechtere, ausgeglichenere und solidarischere Gesellschaft hervorgebracht? Oder wäre nicht stattdessen ein tiefgreifendes Umdenken nötig, um Werte wiederzugewinnen, durch die sich die Gesellschaft wirklich erneuern ließe? Werte, die für ein Wachstum sorgen würden nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht – für ein Wachstum, das auch das umfassende Wohl der menschlichen Person fördern kann.“

Das sei auch der Grund, warum sich die Kirche so stark im Schul- und Bildungsbereich engagiere, so der Papst. Sein Ziel sei „ein neuer Humanismus“, bei dem der Mensch wirklich als Person ernst genommen werde. „Die jetzige Krise hat nämlich unter ihren Wurzeln auch den Individualismus. Er verdunkelt die Dimension des Menschen als Beziehungswesen und bringt ihn dazu, sich in seine eigene kleine Welt einzuschließen, nur an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu denken, sich kaum um die anderen zu kümmern. Die Spekulation am Wohnungsmarkt, die schwierige Eingliederung der jungen Leute in den Arbeitsmarkt, die Einsamkeit so vieler alter Leute, die Anonymität des Lebens in den Stadtvierteln – sind das alles vielleicht nicht Folgen dieser Mentalität?“

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2 Comments

  1. Der dement labernde Papst und seine schwurbelnden Bodentruppen vermitteln das Wort Gottes als unabdingbare Richtlinie für die menschliche Gesellschaft – das nennt er dann Humanismus, da immer nur human und liebevoll getötet wird nachzulesen in 1600 Jahren Kirchengeschichte

    Gott (5.Moses, Elberfelder 1905) fordert für seine Gemeinde die Ausrottung von: falsche Propheten, Traumdeuter, Mörder, Homosexuelle, Hurenkinder, Hurenböcke, Mutterficker, Schwiegertochterficker, Fremdgeher, Bisexuelle, Zuhälter, Sodomisten, Vergewaltiger, Männer mit gequetschten Hoden oder nächtlichem Samenerguss, Blinde, Lahme, vergewaltigte Frauen, Kranke mit Krätze oder Flechte, Menschen die gesäuertes Brot oder Blutwurst essen, Entführer, Feiertagsarbeiter, Gotteslästerer, Zinsnehmer (Bankiers), Geldeintreiber, Betrüger, Kleinwüchsige, Totenbeschwörer, Zauberer, Wahrsager, renitente Söhne, Rechtsbeuger, Kirchensteuer Verweigerer usw.

    Die Mehrheit der Menschen ist des Todes.

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  2. Die Katholen hatten immerhin rund 2.000 Jahr Zeit, ihre ethischen Werte in die Gesellschaft einzubringen. Offenbar haben sie leider bei der Umsetzung total versagt. Kinderfickende Priester sind vermutlich nicht die geeigneten Lehrer zur Schaffung eines glaubhaften Humanismus.

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