US-Religionsführer vereint gegen Ehe-Öffnung


Homo-Hass eint mal wieder die Religionen: Ausschnitt aus einem Online-Comic von Ralf König

In einem Offenen Brief warnen Repräsentanten christlicher und jüdischer Organisationen vor „weitreichenden Konsequenzen für die Religionsfreiheit“.

Von Carsten WeidemannQUEER.DE

Wenn es um die Verhinderung von Menschenrechten für Schwule und Lesben geht, ziehen hohe Vertreter der Anglikaner, Evangelikalen, Mormonen, Baptisten, Lutheraner, Heilsarmee, Pfingstkirchen und jüdischer Organisationen auch mal an einem Strang: In einem Offenen Brief haben sich 39 führende Religionsvertreter aus den USA gemeinsam gegen eine Öffnung der Ehe für schwule und lesbische Paare ausgesprochen.

Ein solcher Schritt hätte „weitreichende Konsequenzen für die Religionsfreiheit“, heißt es in dem Offenen Brief vom 12. Januar, der an „alle Amerikaner“ gerichtet ist und an führende US-Politiker geschickt wurde. Glaubensgemeinschaften dürften nicht „genötigt“ werden, homosexuelle Partnerschaften als „moralisch gleichwertig“ mit heterosexuellen anzusehen, warnen die Unterzeichner. Daraus ergäben sich „Konflikte“ zwischen Religionsgemeinschaften und dem Staat, drohen u.a. der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz Timothy Dolan sowie Nathan J. Diament von der Union der orthodoxen jüdischen Gemeinden Amerikas.

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2 Comments

  1. „In short, the refusal of these religious organizations to treat a same-sex sexual relationship as if it were a
    marriage marked them and their members as bigots, subjecting them to the full arsenal of government
    punishments and pressures reserved for racists.“

    tja… die haben wohl wirklich nur angst davor als das bezeichnet zu werden, was sie sind „bigotte rassisten“

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