RELIGIONSFREIHEIT DROHT ERSTICKUNGSGEFAHR


Sowohl Regierungen als auch Extremisten der muslimischen Welt machen sich Anschuldigungen der Blasphemie, der Apostasie und der Beleidigung des Islam zunutze, um ihre Macht zu vergrößern.

Von P. John Flynn, LC – ZENIT

Dies zeigen Paul Marshall und Nina Shea, ihrerseits Senior Fellows und Direktoren des Zentrums für Religionsfreiheit am Hudson Institute, in ihrem Buch auf. In dem Band „Silenced: How Apostasy and Blasphemy Codes are Choking Freedom Worldwide” (Oxford University Press) erläutern sie, dass es von westlichen Beobachtern nur als ein Fall unter vielen gesehen wurde, als der iranische Ayatollah Khomeni sein „fatwa“ oder „Dekret“ verkündete, in dem er den Tod des britischen Schriftstellers Salman Rushdie wegen dessen Buchs „Satanische Verse“ forderte.

Jenes Dekret stellte den Beginn dar, die islamischen Blasphemiegesetze zur Eingrenzung der Redefreiheit zu gebrauchen. Die Anwendung dieser Gesetze intensivierte sich nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Seither haben der Islam und die muslimischen Regierungen eine immer striktere Kontrolle vorgenommen.

Zahlreiche muslimische Autoritäten haben von diesem Zeitpunkt an versucht, Aktivisten, Reporter sowie die Medien im Allgemeinen zum Schweigen zu bringen. Die Antiblasphemiegesetze, die bereits angewandt wurden, um religiöse Minderheiten innerhalb der muslimischen Welt zu unterdrücken, wurden nun auch auf andere Länder ausgeweitet. Man forderte die Regierungen der westlichen Welt dazu auf, jene zu bestrafen, von denen man behauptete, sie hätten den Islam beleidigt. Die Autoren unseres Buches sehen darin den Bruch mit einer langen islamischen Rechtstradition: Laut dieser waren Straftaten, welche von Nichtmuslimen in nicht-muslimischen Ländern begangen worden waren, für das islamische Gesetz nicht von Interesse.

weiterlesen

1 Comment

  1. Die moderne westliche Kultur finanziert ihren enorm hohen Lebensstandard durch angewandte Wissenschaft, darauf basierende Fertigungsmethoden und Logistik mit einem weiten Spektrum an sachbezogener Forschung. Eine religiöse Parallelgesellschaft senkt den Lebensstandard aller, bildungsresistente Analphabeten in großen Massen lassen sich nicht bei gleichem Wohlstand vom Sozial- und Wirtschaftssystem finanzieren. Die handwerklich orientierten Slums und Viertel der Muslimen Immigranten in westlichen Städten ähneln denen in ihren Herkunftsländern, sie funktionieren bei 45% Jugend-Arbeitslosigkeit auf dem niedrigsten denkbarem Wirtschaftsniveau.

    Selbstständiges Denken kennt der Islam nicht, Allahs selbst ernannte Vertreter schreiben den Muslimen alles Denken und Handeln vor. Das religiös kaschierte paranoide Gewaltmonopol kennt nur Handlungen wie „erlaubt“ (halal) und „verboten“ (haram), moralische oder ethische Kriterien des Einzelnen sind nicht erlaubt. Heilige Korantexte werden als verbindliche Rechtsgutachten (Fatwa) ausgelegt. Wer dagegen Aussagen des Korans und seine Deutung hinterfragt oder kritisiert, der wird diffamiert, bedroht oder gesteinigt.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.