Das Schwein, das unreine Tier, zumindest religiös


Quelle: satyagraha.fboits.com

Das Verbot, Schweinefleisch zu verzehren, ist sowohl im Koran als auch in der Tora festgehalten

Von Yordanka WeissWiener Zeitung

Als Allesfresser verzehrt der Mensch pflanzliche wie tierische Produkte. Seine Nahrungswahl wird soziokulturell erworben und ist nicht wie bei Tieren vom Instinkt gesteuert. Von der Religion verbotene Nahrungsmittel werden meistens mit dem Gefühl des Ekels assoziiert. Das bekannteste Nahrungstabu ist das Verbot des Schweinefleischverzehrs bei Juden und Muslimen.

 „Es ist ein rein religiöses Verbot, nicht ein ökonomisches. Unsere Ernährungsregeln gelten seit 3325 Jahren“, betont Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg von der Israelitischen Kultusgemeinde. Von den Tieren dürfen Juden nur Paarhufer und Wiederkäuer essen – also etwa Rinder, Schafe, Ziegen, Hirsche, Rehen, Büffel aber auch – rein theoretisch – Giraffen. Sie gelten als koscher und sind erlaubt. „Nur wenn man im Lebensgefahr ist, kann man nicht-koscheres Fleisch wie Schweinefleisch verzehren, zum Beispiel im Gefängnis oder im Konzentrationslager“, erläutert Eisenberg.

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2 Comments

  1. Schweine waren schon immer als Wort negativ besetzt. Kaiser Augustus sagt über den König Herodes (basileus): „es wäre besser Herodes Schwein zu sein denn sein Sohn“. In der heutigen Zeit haben wird die etwa 15.000 pädophilen Schweinpriester der RKK.
    Die Trichinengefahr bei Schweinen ist besonders im warmen Süden sehr groß. Hier in Spanien kann man kein Wildschweinfleisch kaufen, das gibt es nur als Patee zu 180 gr. im französischen Supermarkt in Frankreich. Die weitaus größere Gefahr war damals der Schweinbandwarm.

    Rom hat 70 n.C. etwa 30.000 Einwohner, Pompeji 10.000, Herculaneum unter 2.000, Caesarea mit 2 Legionen über 5000, Jerusalem unter 1.000. Bekannt sind Leiden wie Lepra, Typhus, TBC und Schweinebandwurm im Darm, die Eier nisten sich im Gehirn ein. Dies Leiden hat sich Julius Cäsar in Alexandria geholt, es bedingt fatale interlektuelle Ausfälle.

    Es gibt damals keine öffentlichen Systeme die eine Stadt lebenswert machen. Eine Abwasser- und Abfallentsorgung gibt es nicht, selbt das prunkvolle Pompeji hat das nicht. Mit der Versorgung von Trinkwasser durch Aquädukte an wenigen Plätzen und durch Wasserkraft angetriebene Mühlenwerke erschöpft sich die staatliche Versorgung der Bürger. Eine Ausnahme ist das 3-gliedrige Schulsystem in Rom, dass mit dem Anspruch des Allwissens durch das Christentums abgeschafft wird und Europa in den steinzeitlichen Analphabetismus zurückgeworfen wird.

    Verdrängung, Auftrieb, spez. Wassergewicht, Stabilität als Abstand von der Unterwasser-Querschnittsmitte zum Schwerpunkt sind bis in die Neuzeit unbekannt. Begabte Handwerker vollbringen große Leistungen, aber zur Verbreitung fehlen Maße, Gewichte, Messtechnik mit Toleranzen, Zeichnungen, Bearbeitungsqualitäten, ein Dezimalsystem und Grundlagenwissen. Um eine Technik zu lernen muss man hinreisen, das Objekt studieren und vor Ort verstehen. Obwohl bereits Archimedes den Auftrieb entdeckt und sein Text 1300 Jahre erhalten bleibt, schwimmen Schiffe bis 1750 n.C. da sie aus Holz sind.

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