Ägyptische Salafiten brennen Häuser der Christen nieder


Die Salafiten, eine gewalttätige Richtung des Islam setzen ihre antichristliche Gewalt in Ägypten fort. Sie greifen die christliche Minderheit an, um sie an der Wahlteilnahme zu hindern. In Rahmaniya-Kebly wurde ein christlicher Junge von einer Kugel getroffen, ein anderer Mann wurde im Gesicht verletzt. Die Moslemextremisten zündeten die Häuser von Christen an und zerstörten die Kirchen. Polizei und Feuerwehr griffen absichtlich verspätet ein, um den Salafiten die Möglichkeit zur Vollendung ihres Zerstörungswerks zu lassen.

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Am 19. Januar wurde die christliche Gemeinschaft von Rahmaniya-Kebly nahe von Nag Hammadi im Bezirk Qena in Oberägypten Ziel eines Salafitenangriffs. Die Angreifer stürmten mit dem Schlachtruf „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) die Häuser der Christen, ihre Geschäfte und die Kirche und zündeten sie an. Zwei Christen wurden schwer verletzt: ein Junge von 16 und ein Mann von 40 Jahren.

Augenzeugen berichten laut Assyrian International News Agency (AINA), daß Polizei vor Ort gewesen sei, aber erst spät eingegriffen habe, um die Christen vor den Angreifern zu schützen. Auch die anrückende Feuerwehr habe ihren Einsatz außerhalb des Ortes um anderthalb Stunden verzögert. Das Haus eines Christen wurde niedergebrannt, weil die Moslems dort eine Moschee errichten wollen, obwohl es in der Gegend bereits über 300 moslemische Gebetsstätten gibt, aber nur eine einzige Kirche, obwohl 50 Prozent der Bevölkerung Christen sind.

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