Oh Danke Herr, dass du mich nicht hast zur Frau werden lassen!


Zwei Welten: ultraorthodoxer Mann und weibliches Werbegesicht in Jerusalem. © flash90

Kulturkampf und Geschlechtertrennung – Streit um Charakter des jüdischen Staates

Jüdische Allgemeine

Beit Schemesch wurde zum Symbol. Nachdem in der Kleinstadt zwischen Jerusalem und Tel Aviv die achtjährige Naama Margolis Ende Dezember von einem Ultraorthodoxen wegen angeblich unzüchtigen Auftretens angespuckt wurde, entbrannte eine heftige Diskussion. In den Medien macht seitdem die Auseinandersetzung zwischen säkularen und streng religiösen Israelis um Geschlechtertrennung in Bussen und die Exklusion von Frauen im öffentlichen Raum Schlagzeilen. Wie viel Einfluss darf Religion im jüdischen Staat haben?

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2 Comments

  1. Auch ich bin weder gegen noch für die Juden. Ich bin lediglich gegen alle religiösen Spinner und davon gibt es leider bei den Juden teils noch ausgeprägtere, als bei vielen anderen, hirnerweichten gespenstergläubigen Sippschaften. Nicht zu vergessen, durch die zusammengesponnenen Schauermärchen der steinzeitlichen Juden wurde das Christentum und der Islam, überhaupt erst möglich.

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  2. Ich bin weder gegen noch für die Juden.

    Was mich gewaltig stört ist sowohl ihre religiöse Staatsdoktrin mit der Rechtfertigung beliebigen Landraubs als göttlicher Auftrag ihres Yahwe (das gelobte Land), als auch der Irrsinn religiöser Gesetze mit Ausgrenzung, Diskriminierung, Gewalt bis hin zur Steinigung. In den Punkten unterscheiden sie sich kaum vom Islam, nur sind die Vorschriften anders.

    Das was wir – zumindest ich – als humane Menschenrechte verstehen und als Errungenschaften der menschlichen Zivilisation ansehen, das zählt in diesen Gesellschaften und Kulten nicht. Die geistige und wissenschaftliche Entwicklung der letzten 1000 Jahre hat es dort nicht gegeben.

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