Vatikan tritt Abkommen gegen organisierte Kriminalität bei


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Der Vatikan verpflichtet sich zur Mitarbeit im Kampf gegen das internationale Verbrechen und gegen Terrorismusfinanzierung. Wie das vatikanische Presseamt am Donnerstag mitteilte, trat der Heilige Stuhl entsprechenden internationalen Abkommen bei. Zudem ratifizierte er eine UN-Konvention zur Bekämpfung des Rauschgifthandels.

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Im Einzelnen handelt es sich um das Internationale Übereinkommen zur Bekämpfung der Finanzierung des Terrorismus vom 9. Dezember 1999, die UN-Konvention gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität vom 15. November 2000 sowie die UN-Konvention gegen den unerlaubten Verkehr mit Suchtstoffen und bewusstseinsverändernden Substanzen vom 20. Dezember 1988.

Der Vatikan wolle mit diesem Schritt seine eigene „moralische Unterstützung“ für die Umsetzung der Abkommen leisten, heißt es in der Mitteilung weiter. Die internationale Zusammenarbeit im Justizwesen und der Strafverfolgung spielten eine wichtige Rolle für einen wirksamen Schutz vor organisierter Kriminalität und Terrorismus. Diese stellten eine Gefahr für die Menschenwürde und den Frieden dar.

Die entsprechenden Urkunden wurden laut Mitteilung am Mittwoch vom vatikanischen Vertreter bei den Vereinten Nationen in New York, Erzbischof Francis Assisi Chullikat, beim UN-Generalsekretariat hinterlegt.

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