Sachsens schwule Pfarrer: Sünde oder nicht?


Pfarrerin Ulrike Franke arbeitet als Krankenhausseelsorgerin am Leipziger Klinikum St. Georg. Vor Kurzem hat die Leitung der evangelischen Kirche in Sachsen beschlossen, homosexuellen Pfarrern ein Leben mit ihren Partnern im Pfarrhaus zu gestatten. Foto: dpa

Pfarrerin Ulrike Franke blickt zuversichtlich nach vorn. Vor einer Woche hat die Leitung der evangelischen Kirche in Sachsen beschlossen, homosexuellen Pfarrern ein Leben mit ihren Partnern im Pfarrhaus zu gestatten – wie in anderen Landeskirchen schon länger üblich.

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Franke führt seit vielen Jahren eine glückliche Beziehung mit einer Frau. Momentan arbeitet sie als Krankenhausseelsorgerin in Leipzig, „aus gutem Grund“, wie sie sagt. Denn das Thema homosexuelle Pfarrer ist bislang heikel gewesen – und ist es im konservativen Sachsen noch immer. Es regt sich heftiger Widerstand. Unterschriften werden gesammelt, um schwule oder lesbische Paare im Pfarrhaus doch noch zu verhindern.

Der Hort des Widerstandes ist Markersbach im Erzgebirge. Dort wurde die „Markersbacher Erklärung“ aufgesetzt – ein inständiger Appell an die Kirchenleitung und die Synode, an einer Festlegung aus dem Jahr 2001 festzuhalten, dass „eine homosexuelle Beziehung nicht im Pfarrhaus gelebt“ wird. Ehe und Familie sollen das Leitbild des Zusammenlebens von Mann und Frau sein, Homosexualität sei Sünde. „Es ist unser spezieller Auftrag, das Leitbild von Ehe und Familie zu leben, das ist uns vorgegeben von Gott“, sagt der Markersbacher Pfarrer Gaston Nogrady. Keinesfalls gehe es um eine Diskriminierung von Lesben und Schwulen.

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4 Comments

  1. @emporda
    Ihr gepöbel soll wohl ihren „erleuchtungsgrad“ bezeugen oder?

    Tatsächlich sind nur 0,01% der Missbrauchsfälle in Katholischen Schulen oder Internaten aufgetreten. Viel mehr gibt es bei evangelischen Schulen oder Internaten – 95% der Missbrauchsfälle an Kindern geschehen in normalen Schulen, Sportunterricht und innerhalb der Familie. Die 400 vorgeworfenen Fälle gegenüber der katholischen Kirche (innerhalb von 70 Jahren) sind ein Witz gegen die 14.000 bekannten Fälle PRO JAHR in Deutschland.

    Wenn es ihnen wirklich um die armen missbrauchten Kinder gehen würde, würden sie sich ernsthaft und mit offenen Herzen um die grössten Problemfelder kümmern und nicht den eigenen Hass pflegen. Sie sind ein Lügner, aber als Atheist ist es ja egal. Den denen ist das Lügen ja nicht verboten..

    Templarii

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  2. Als Sünde definiert die Religion jedes Handeln gegen Gottes Gebot. Nur hat Gott überhaupt keine Gebote, wann hat er sie denn erlassen und wie hat jemand den es nicht einmal gibt das wohl gemacht Auch rosa Elefanten und grüne Marsmenschen mit 5 Beinen erlassen keine Gebote

    Die RKK ist der wohl größte Verbrecherverein, den man sich vorstellen kann, nur noch vergleichbar mit den Drogenkartellen aus Mittelamerika. Der Verein hat an die 15.000 Kinderficker weltweit, dier er beschützt und weiterhin beschäftigt – bis sie zufällig auffliegen. Die RKK hat durch ihre Priester und Mönche Mitte des letzten Jahrhunderts auf dem Balkan gut 1 Million Menschen ermordet und über die Mörder hinterher schützend die Hand gehalten, indem sie nach Süfamerika emigrierten wurden oder sogar als Vorbilder menschlicher Morasl selig gesprochen wurden.

    Dieses Verhaltensmuster mit Mord, Totschlag und Sexmissbrauch ist also das gute moralische Verhalten in christlicher Traditio nach Gottes Geboten, Dann ist zwangsläufig jeder ehrliche und aufrichtige Mensch ein Sünder

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  3. Ich habe nichts gegen Schwule oder Lesben. Aber auf Pfaffen jedwelcher sexuellen Ausrichtung kann ich gerne verzichten.

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  4. Die Taktik ist nicht neu. Wenn es nicht mehr weitergeht oder wenn man sich eventuelle Vorteile erschließen möchte, hängt man eben mal sein Fähnlein wieder in den Wind. Mir persönlich ist das wurscht. Ich brauche weder einen homo- noch einen heterosexuellen Pfaffen. Auch keine lesbische Pfarrerin und schon gar keine scheinheiligen Markersbacher Moralapostel.

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