Scientology und die Tradition des Buddhismus


Scientology Headquarter Berlin, Quelle: Brightsblog

Die Scientology-Religion weist große Ähnlichkeiten mit den in Japan ansässigen Religionen auf, um die geistig-spirituellen Fähigkeiten eines Menschen zu steigern

Presseerklärung von Scientology München

Die Scientology-Religion hat ganz offensichtlich Ähnlichkeit mit dem Buddhismus. Reinkarnation ist in dieser modernen Religion sogar ein genau definiertes System. Scientologen erleben während des Auditings frühere Leben und wissen deshalb, dass sie vorher schon ein- oder mehrmals gelebt haben.

Die Scientology-Religion ähnelt dem Buddhismus und anderen asiatischen Religionen. Der Gedanke der „Augenscheinlichkeit des Lebens“ wird vom Buddhismus als „Shiki soku, Ku soku ze shiki“ ausgedrückt, was heißt, dass alles, was mit den fünf Sinnen wahrgenommen werden kann, entweder Nichts oder Leere ist. Die Buddhisten glauben auch, dass es sich bei dem Universum des Menschen nur um eine Manifestation des Verstandes handelt. Selbstverständlich hat der Buddhismus wie auch die Scientology eine tiefere Bedeutung.

Die Gedankenwelt der Scientology begann mit den ersten von L. Ron Hubbard durchgeführten Forschungen in den 1930er Jahren. Zur gleichen Zeit suchten auch die neueren Shinto-Religionen nach einer geeigneten, religiösen Methode, um den Geist zu heilen.

In der Scientology gibt es in diesem Falle das so genannte Auditing. Dies könnte man auch als eine Reflexion über die eigene Vergangenheit im jetzigen Leben oder in vergangenen Leben bezeichnen. In dem Bestseller „Dianetik: Der Leitfaden für den menschlichen Verstand“, der 1950 erstmals publiziert wurde, zeigt L. Ron Hubbard auf, wie man den Zustand „Clear“ (ein geistig freier Mensch, bezogen auf seine Person selbst) erreichen und sich von dem befreien kann, was unter „reaktiver Verstand“ bekannt ist. Im Buddhismus lässt sich das mit dem Zustand „Saton“ oder „Naikan“ in der Shinto-Religion vergleichen. In diesen Religionen meditieren Menschen über Erlebnisse der Kindheit oder Vorleben unter Aufsicht eines Lehrers, um über das gegenwärtige Sein nachzudenken.

Scientology weist zudem Methoden auf, die geistig-spirituellen Fähigkeiten eines Menschen anzuheben. Auch in den japanischen Religionen wird besonderer Wert darauf gelegt, die spirituelle Fähigkeit des Menschen zu steigern. Aus japanischer Sicht weist die Scientology-Religion große Ähnlichkeiten mit den dort ansässigen Religionen auf.

Die Vorstellung, dass man bereits vor der Identität des gegenwärtigen Körpers eine physische oder anders geartete Existenz hatte, ist nicht neu. Dafür aber sehr aufregend und interessant. Durch Scientology bekommt eine Person vor allem die Möglichkeit, Verstimmungen und eine Abweichung vom rationalen Denken und Handeln aus frühren Leben, die die Gegenwart negativ beeinflusst, in Ordnung zu bringen und dadurch geistig frei zu werden.

Die allgemeine Definition des Ausdrucks Reinkarnation wurde mit der Zeit abgeändert und stimmt heute mit der ursprünglichen Bedeutung nicht mehr überein. Das Wort bedeutet heute soviel wie „als andere Lebensform wieder geboren werden“. Die eigentliche Bedeutung ist aber: „wieder ins Fleischliche oder in einen anderen Körper hinein geboren werden“. Die Scientology-Lehre entspricht dieser ursprünglichen Definition von Reinkarnation voll und ganz.

Experten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen, die Scientology untersucht haben, machten folgende Feststellungen: „Die Idee, dass man nicht nur einmal lebt, ist alt und in den östlichen Religionen vollständig akzeptiert. Die Lehre und Praxis der Scientology-Religion gründen auf eben dieser Vorstellung, dass der Mensch ein geistiges Wesen ist, das Hubbard „Thetan“ nannte, und dass der Mensch in der Lage ist, seine vergangenen Leben aus der Erinnerung abzurufen und dass – als geistiges oder spirituelles Wesen – seine gegenwärtigen Lebensumstände von den Handlungen der Vergangenheit bestimmt werden. Es gibt in Japan über 180.000 religiöse Vereinigungen und ich würde erwarten, dass die meisten auf die eine oder andere Weise diese Vorstellung teilen. Diese Vorstellung geht natürlich nicht nur bis in die Zeit Buddhas zurück, sondern auch bis zu den Veden, dem Ursprung der großen indischen Religionen.“ (1. April 1996 – von Fumio Sawada – Achter Träger der Geheimnisse des Yu-itsu-Shinto).

Weitere Informationen:
Pressedienst der Scientology Kirche Bayern e.V.
Ansprechpartner: Uta Eilzer
Beichstraße 12, 80802 München,
TEL. 089-38607-0, FAX. 089-38607-109
eMail: eilzer@skb-pressedienst.de
WEB: www.skb-pressedienst.de

8 Comments

  1. Die Scientology-Lehre entspricht voll und ganz der Definition von Absurdität.
    Die Scientology-Religion ähnelt allen anderen falschen Religionen und gefährdet die spirituellen Fähigkeiten eines Menschen.

    Liken

  2. Wieso sind die früheren Existenzen aus dem Glaubenswahn dieser Religioten alles gut vorstellbare Tiere wie Pferde, Rehe, Adler oder auch Ratten.

    Wieso sind es keine Kakerlaken, Spulwürmer, Bandwürmer, Kraken, Schleimbeutler, Bakterien, Brontosaurier und sonstiges Ungeziefer. Der Stoffwechselvorgang und die daran beteiligenten Zellen sind kaum unterschiedlich, die Differenz in der DNA ist mit unseren Augen nicht erkennbar

    Liken

  3. Helau und Alaaf, die 5. Jahreszeit scheint bei Brights -wie bei Scientology- ausgebrochen!!!

    „Mir wolle ’se aber net reinlosse…..denn dieses ‚unwissenschaftliche‘ Geschwafel der Dianetic des US Freizeitkapitäns Ron Hubbard ist ebenso unverdaulich wie das orientale Gebrabber von den Kanzeln herkömmlicher UnGotteshäuser….. 😉

    Liken

  4. Upps, ich bin über eine Bright – Webseite hierher gekommen. Dies scheint aber eine Scientologen-Seite zu sein.

    Nicht das, was ich suche!!!

    Liken

  5. Ich erkenne Ratten auf Anhieb, da ich in einem früheren Leben auch eine Ratte war. 🙂
    Scientology Führer sind definitiv Ratten. Ratten lassen sich nicht leicht ausrotten, leider.

    Liken

  6. Scientology ist ein Auslaufmodell.
    Scientology/Dianetik fusste auf dem damals bekannten Stand der Wissenschaften und mixte diese mit Science-Fiction-Träumen und psychologischen Allmachtsphantasien, die erst in den 70er Jahren voll aufblühten (und in die Wand fuhren).

    Die bewussten oder unbewussten Nachfolger von Scientology/Dianetik finden sich heute bei den verschiedenen Ausrichtungen der sogenannten Transhumanisten; am deutlichsten und ähnlichsten wohl bei den Extropianern, die bei den brights verlinkt werden.

    Liken

  7. Dieser Artikel könnte gut und gern als Werbeschrift der Scientology gelten und ist es offensichtlich auch. Ich fühle mich nun wirklich nicht berufen, als bekennender Atheist den Buddhismus zu verteidigen, aber der Vergleich der buddhistischen Tradition mit der Lehre der Scientology ist nicht nur sehr gewagt, sondern völlig absurd.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.