Wolfgang Thierse: „Glaube ist nicht nur Privatsache“


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Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat beim Marburger Ökumenegespräch den Zusammenhang zwischen Demokratie und Religion hervorgehoben.

jesus.de

Religion braucht Freiheit zu ihrer Entfaltung. Die Diktaturerfahrungen aus Vergangenheit und Gegenwart sind da eindeutig», sagte Thierse am Samstag in Marburg. Andererseits sei die gewährte Religionsfreiheit auch eine Aufforderung an die Religionsgemeinschaften, an der Gestaltung der Gesellschaft mitzuwirken. Glaube sei nicht nur Privatsache, sondern fordere auch öffentliches Handeln.

Neuere Forschungsarbeiten kämen zu dem Schluss, dass die für eine Demokratie wesentlichen Tugenden im Profil christlicher Bürger «ausgeprägt vorhanden» seien, etwa Toleranz, Partizipationsbereitschaft oder übernationales Denken, sagte Thierse. Das Evangelium liefere zudem eine tiefe Begründung für eine Gerechtigkeitspolitik und widerspreche einer Reduzierung des Menschen auf die Arbeitskraft und die Konsumentenrolle. Thierse ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

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15 Comments

  1. @templarii
    Sie waren also als Zeuge dabei, wie Hitler nie in der Kirche war (es gibt sogar Fotos davon), nie gebetet hat, wie der Hitlerjunge Ratzinger begeistert „Sieg Heil“ gerufen hat und dergleichen mehr. So wie sie es schildern sind das selbst erlebte absolute Wahrheiten. Nur Schade, dass die Geschichtsschreibung ihre Rolle vollkommen ignoriert als hätte sie es nie gegeben. Wenn Sie dem Fälscher Kujau genug bezahlen, er revidiert seine Hitler-Tagebücher sicher noch einmal und sie werden auf fast jeder Seite erwähnt

    Hitler war ein frommer Katholik und hat immer seine Kirchensteuer bezahlt. Auch Stalin war ein gescheiterter Priesterseminarist, der vor der Abschlußprüfung gekniffen hat, lieber Terrorist geworden ist und im Kremlin eine private Kapelle hatte.

    Die „London School of Economics and Political Science“ ermittelt 2009 per Befragung die Intelligenz von 14.000 US-Jugendlichen gemäß Satoshi Kanazawa für Atheisten mit einem IQ über 106, für Religiöse unter 95 und für Fanatiker unter 70. Religionen rekrutierten sich als negative Auslese in den untersten Bildungsschichten, Gläubige sind ungebildet, geistig bequem und vermehrungsfreudig.

    Sie dürfen sich da selber einordnen, würde ich es machen wäre es eine Beleidigung

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  2. @templarii
    Ich glaube an das Schöne, das Wahre und das Gute. Ich glaube an mich und an meinen gesunden Menschenverstand.
    Ich glaube aber auch, dass Sie ein bedauernswerter, leichtgläubiger, indoktrinierter und an der Realität ziemlich uninteressierter, mut- und kritikloser,schwacher Mensch sind. Voller Angst vor der Endlichkeit (vor allem Ihrer eigenen) und deshalb Ihr Leben in so einseitig geistig eingeschränkter und devoter Art fristen. Schade, aber wie sagte noch der „alte Fritz“ ? „Soll doch jeder nach seiner Facon glücklich werden“. Oder, zur Jahreszeit passend auch angebracht: „Jedem Narren gefällt seine Kappe“.

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  3. Aber natürlich sind christliche Untaten welche des Christentums. Die Ausrottung ganzer Völker, die Bekehrung mit Feuer und SChwert, die säuberungsaktionen innerhalb der andersartigen Umgebungsbevölkerung und in den eigenen Reihen, mit Begründung „Gott verlangt es halt so“ – was anderes soll es sein als Christliche Untaten?

    Und ein Polizist, der im Dienst, oder wenigstens in Uniform, Untaten begeht, welche von seinen Kollegen gedeckt werden… natürlich begeht der Amtsmißbrauch oder eben – Polizeiliche Untaten.
    Da gibts durchaus so einige, auch wenn es immer noch anständige Polizisten gibt. Die haben sich selbst für die Anständigkeit entschieden (und auch das istmanchem schon schlecht bekommen, innerhalb seines eigenen Kolegenkreises).

    Fakt ist, daß man nicht gezwungen werden darf zu Errettung und SEligkeit.
    SChon dieses dauernde Zuschwallern nervt irgendwann.

    ABer, Josef – ich sagte es Deinen Mitstreitern von der Gegenfraktion gelegentllich schon (den Zeugen Jehovas, die meinen, SIE seien die einzig wahre.. und so weiter…):
    Wenn es einen Gott geben sollte (ich bezweifle es), der dann auchnoch allmächtig und allwissend ist – wen wird er wohl mehr mögen? Mich, einen ehrlichen Zweifler, der im falle des Eintretens des letzten Gerichts seine Zweifel udn seine Fehler ehrlich zugeben und einsehen kann?
    Oder jene, die um künftiger Vorteile willens sich unterwerfen und alles tun würden, um diese nicht zu gefährden?
    Immer unter dem Aspekt der Allmacht und Allwissenheit…
    Na?
    Das ist übrigens nach Kohlbergs Moraltheorie nur MOralstufe 2 von 6 möglichen. Drunter liegen nur noch das neugeborene und der Psychopath.

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  4. @rolo

    Christliche Untaten ist kein feststehender Begriff, sondern eine Willkürliche Feststellung. Wenn Hitler ein Katholik war, warum war er nie in der Kirche? Warum hat er sich nie bekreuzigt? Warum hat er den Rosenkranz nicht gebetet? Warum hat er nie gebeichtet? Wie oft hat er die Kommunion entgegengenommen? Nur weil jemand einige Sätzchen abgelassen hat, die er irgendwo aufgeschnappt hat, ist er nicht gleich ein Katholik. Das Atheisten sich ausgerechnet nach den ganzen Weltkriegen und der Kommunistischen Diktatur auf der halben Welt überhaupt noch regen, ist ein makabrer Scherz. Fahren Sie doch mal nach Osteuropa und sprechen Sie doch mal darüber was die Atheisten so alles schöne angestellt haben.

    Und nein, Hitler war kein Katholik, er war vielleicht katholisch getauft und gefirmt. Katholisch sein ist ein ständiger aktiver Prozess und erfordert Disziplin, Können, Ehrfurcht, Wahrheitsliebe, Liebe zum Herrn Jesus Christus und die Annahme seiner Gnade.

    Ich habe gar nicht nötig etwas schön zu reden, es ist falsch zu glauben das Christen automatisch perfekte Wesen sind die keine Fehler machen, dem widerspricht die zentrale Aussage des Christentums. Menschen sind Sünder. Das ändert nichts daran dass das Christentum eine hochstehende Philosophie und Moral entwickelt hat. Es ist innerhalb des Christentums falsch Kinder zu missbrauchen, es ist innerhalb des Christentums falsch zu ermorden. Und zwar deswegen, weil jeder Mensch ein Kind Gottes ist, wie man selbst – und man darum das was einem am höchsten ist, verletzt und sich versündigt wenn man einem Mitmenschen Schaden zufügt.

    Woran glauben Sie denn?

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  5. @templarii
    Hallo,
    „Christliche Untaten“ ist ein feststehender Begriff. Von einem Christen begangen, sind es um so mehr „Christliche Untaten. Hitler z.B. war Katholik ob Ihnen das nun passt oder nicht. Und Katholiken nennen sich selbst Christen. Und Geistliche, welche Kinder mißbrauchen sind doch in der Regel auch Christen, oder? Was wollen Sie eigentlich schön reden? Verwenden Sie doch mal Ihre Zeit um in aller Ruhe zu „denken“. Vielleicht machen Sie die Erfahrung, dass das Ergebnis eines intensiven Denkvorgangs sehr viel erbauender ist, als das Daher- und Nachplappern von uraltdämlichen Verdummungsthesen.

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  6. Zur Erinnerung: Thierse hat sich vehement gegen die Gründung eines Arbeitskreises „Laizisten in der SPD“ ausgesprochen. Er selbst ist andererseits Mitglied im Arbeitskreis „Christen in der SPD“. Ein mehr als nur befremdendes Verhalten eines angeblichen Demokraten. Thierse erinnert stark an einen vatikanischen Propagandisten und Lobbyisten der offenbar ein reges Interesse daran hat, vatikanische Politik unter dem Deckmantel der Sozialdemokratie zu betreiben. Jedenfalls läßt seine These, dass „der Glaube nicht nur Privatsache sei“, erkennen, dass er zweifellos daran arbeitet, vatikanische Politik klammheimlich unters Volk zu bringen. Und die restlichen Sozis lassen diesen vatikanischen Trojaner weiter ungebremst werkeln. Ich meine, dass dieser Polit-Religiot ein heißer Anwärter auf den „Dodo des Monats Januar 2012“ ist.

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  7. Viele Menschen bauen ihr Leben auf Atheismus und sind davon überzeugt, dass das Haus jedem Sturm standhalten wird. Leser dieses Blogs, früher oder später stürzt jedes auf Atheismus gebautes Haus ein.
    Wenn du aber dein Leben auf Jesus Christus als deinen Herrn und Heiland baust, dann bist du wie ein weiser Baumeister, der sein Haus auf Felsen baut. Dein Leben hat ein festes Fundament, du hast ein festes Fundament, sodass dein Haus auch in der Ewigkeit bestehen bleibt. Ehre sei Gott in der Höhe!

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  8. Ich frage mich warum Untanten von Menschen, selbst wenn sie sich Christen nennen, als Christliche Untaten angesehen werden. Das ist eine falsche Verbindung von Täter, Tat und Aussage oder Philosophie. Es ist ähnlich wie bei einem kriminellen Polizisten. Nur weil ein Polizist eine kriminelle Tat begannen hat, sind die Gesetze, die er eigentlich schützen und vertreten sollte nicht falsch. Im Gegenteil, es zeigt sich ja wie wichtig es ist. Wenn ein Christ irgendjemanden ermordet – handelt er gegen die christlichen Gesetze. Er sündigt. Und wenn er nicht ehrlich bereut und versucht sein Verhalten zu ändern, bleibt er in der Hölle, dem ewigen Abstand vom Wahren, Guten und Schönen.

    Priester, Bischöfe, Kardinäle, Päpste, Laien, Nonnen und Mönche sind Menschen – im christlichen Verständniss sind sie Sünder und fähig zu Fehlern und Irrtümern. Die Kirche ist kein Museum für Heilige, sondern ein Krankenhaus für Sünder – und zwar vor allem auch für die eigenen. Es geht nicht darum eine Philosophie zu haben und dieser zu folgen – einer starren Maschine ähnlich irgendwelchen Regeln. Die Freiheit führt auch dazu dass man Fehler macht, womöglich auch schreckliche Fehler.

    Hitler war kein Christ, er handelte unchristlich. Durch seine Taten hat er sich als nicht-christ beweisen – im Gegensatz zu leichtgläubigen Naturen weiss ein Christ nämlich dass nicht Worte sondern Taten zählen. Wer Jesus liebt, hat es nicht nötig zu Lügen und grausamie Diktaturen aufzubauen. Wer die Ursachen für den zweiten Weltkrieg finden will, sollte bei Nietsches Übermenschen schauen. Ob Sowjetmensch, Arier oder Gender-Gerechter Mensch, überall findet der Versuch der Selbsterlösung statt.

    Öffnet euer Herz für eure uralte Kultur, für Gott, für das ganze Wissen und Forschen der letzten Jahrtausende, einschliesslich der Römischen Kultur und der alten Mesopotanischen. Kehrt um!

    Templarii – recognoscere.wordpress.com

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  9. Ich habe heute per e-mail an Herrn Thierse geschrieben

    als Parlamentarier hätte ich von Ihnen interlektuelle Redlichkeit und kein sinnfreiees Geschwubel erwartet. Bei einem Katholiken Moral zu vermuten ist bei dem professionellen Verein der Kinderficker wohl nicht möglich. Die Ethik dieser vatikanischen Mörderbande hat wohl abgefärbt.

    Papst Pius XII (Eugenio Pacelli) hat im Vatikan Adolf Hitler durch „Exorzismen auf Distanz“ vom Satan befreit und wie Superman die Welt gerettet. Adolf Schicklgruber als Sproß einer Familie mit schizophrener Auffälligkeit sagt als frommer Katholik in einer Rede „Zunächst stehen heute an der Spitze Deutschlands Christen und keine internationalen Atheisten. Ich rede nicht vom Christentum, sondern ich bekenne, dass ich mich auch niemals verbinden werde mit solchen Parteien, die das Christentum zerstören wollen“. Joseph Goebbels tönt als ehemaliger Jesuitenschüler: “Der Nationalsozialismus und der von ihm begründete Staat stehen auf der Grundlage des positiven Christentums.“ Bischof Clemens August Graf von Galen als Held des RKK-Widerstandes huldigt die NAZI-Politik mit den sinnlosen Opfern der Soldaten: „Sie wollen Blutspender sein, auf dass das an Altersschwäche und anderen Übeln erkrankte Volk wieder jugendlich gesunde und aufblühe. Sie wollten in einen neuen Kreuzzug mit dem Feldgeschrei ´Gott will es` den Bolschewismus niederringen, wie es vor wenigen Jahren der spanische Befreier Franco in einer Rede zu Sevilla mit christlicher Zielsetzung rühmte“.

    Kardinal Adolf Bertram schleimt 1933 unvergleichbar in vorauseilender Demut dem GRÖFAZ: „Der Episkopat aller Diözesen Deutschlands hat, wie die öffentlichen Kundgebungen erweisen, soweit es nach der Neugestaltung der politischen Verhältnisse durch Eurer Exzellenz (Hitler) Erklärungen ermöglicht wurde, sogleich die aufrichtige und freudige Bereitwilligkeit ausgesprochen, nach bestem Können zusammenzuarbeiten mit der jetzt waltenden Regierung, die die Gewährleistung von christlicher Volkserziehung, die Abwehr von Gottlosigkeit und Unsittlichkeit, den Opfersinn für das Gemeinwohl und den Schutz der Rechte der Kirche als Leitsterne ihres Wirkens aufgestellt hat.“ Auf Drängen der RKK verbieten die Nazis alle Freidenkerverbände und Freikirchen, Adolf Hitler meldet in einer Rede im Oktober 1933 den Vollzug, er habe alle Atheisten ausgerottet. Zu den Nürnberger Gesetzen erlassen 1935 und zur Reichspogromnacht 1938 schweigen die Amtskirchen, ebenso zu den Deportationen deutscher Juden ab Oktober 1941, da sind die Amtskirchen blind da sie selbst beteiligt sind. Das Reichsbürgergesetz mit der Verordnung 11 erlaubt es alle Juden auszuplündern, ganz wie es Martin Luther mit seiner Hexenjagd und antisemitischen Hetzschrift vorgedacht hat.

    Priester wie der Prälat Lichtenberg, Pater Delp, Pfarrer Bonhöffer kritisieren ihre Kirche und bezahlten das mit dem Leben. In den KZs der Diktatur sterben 1034 Priester, darunter 868 aus Polen. Sie sind zur falschen Zeit am falschen Ort, ihrer Kirche ist Geld viel wichtiger. Nach dem Zweiten Weltkrieg erkennen die Bischöfe im Hirtenwort vom 23. August 1945 eine begrenzte Mitschuld der RKK an den Verbrechen der NAZI-Diktatur an. Der Rat der Evangelischen Kirche veröffentlicht am 18. Oktober 1945 das „Stuttgarter Schuldbekenntnis”. Das sind Persilscheine ohne Aufarbeitung der eigenen Schuld, die Opfer wie Juden, Sinti, Roma, Behinderte und der Antisemitismus werden nicht einmal erwähnt. Der Rat der EKD setzt sich bei der Regierung für den von Israel entführten Holocaust-Organisator ein. Der Superintendent Wilhelm Mensing-Braun bescheinigt dem Verbrecher Adolf Eichmann noch 1960 eine „grundanständige Gesinnung, ein gütiges Herz, große Hilfsbereitschaft, er wäre für ihn nicht vorstellbar, dass Eichmann je zu Grausamkeit oder verbrecherischen Handlungen fähig gewesen wäre“. Was der ehemalige Kriegspfarrer nicht erwähnt ist seine frühere Mitgliedsnummer in der NSDAP.

    Argentinien teilt 1945 der RKK im Fall Barbie mit: „Die Regierung der argentinischen Republik ist gewillt französische Persönlichkeiten aufzunehmen, deren politische Handlung während des vergangenen Krieges sie nach ihrer Rückkehr nach Frankreich Vergeltungsmaßnahmen oder privaten Racheakten aussetzen würden.“ Kardinal Antonio Caggiano erklärt im Fall Eichmann öffentlich: „Er ist in unser Vaterland gekommen, um Vergebung und Vergessen zu suchen. Es spielt keine Rolle, welches sein Name ist, Ricardo Klement oder Adolf Eichmann, unsere Christenpflicht ist ihm zu vergeben, was er getan hat.“ Adolf Eichmann bestätigt in der Haft in Jerusalem seinen katholischen Glauben und schreibt über seine Rettung: „Ich erinnerte mich in tiefer Dankbarkeit an die Hilfe katholischer Priester bei meiner Flucht aus Europa und entschied, den katholischen Glauben zu honorieren, indem ich Ehrenmitglied wurde.“

    Das „Hilfswerk beim Bischöflichen Ordinariat Berlin“ unter Dompropst B. Lichtenberg und später Bischof Konrad Graf Preysing informiert ab 1938 die Bischöfe und die Kurie im Vatikan über Deportationen der Juden und ab 1942 auch über SS-Erschiessungskommandos in Osten als Ausrottung aller Juden. Die RKK war mit ihren Priestern, Mönchen und „Katholiban“ beteiligt etwa 15% der Bevölkerung Kroatiens als „Ungläubige“ zu ermorden und niemals interessiert irgendwie zu helfen. Sie organisiert nach dem Massaker für etwa 300 untergetauchten NS-Mörder wie Pavelic, Mengele, Rauff, Barbie, Stangl, Roschmann, Eichmann usw. die Flucht nach Argentinien, indem sie falsche Identitäten besorgt, Schmiergelder und Reisen bezahlt und die Integration fördert. Priester und NS-Sympathisanten wie Bischof Hudal, Erzbischof Iwan Butschko, Pater Draganovic, die Kardinäle Giovanni Montini, Barrere, Caggiano, und Tisserant sind aktiv beteiligt. Eichmann flieht erst 1950, also ist alles kein echtes Schuldbekenntnis.

    Kroatien war 1939 bis 1945 mit Bosnien-Herzegowina ein pseudo-souveräner Staat von 6,5 Mill. Einwohnern bei etwa 2 Mill. Serben. Papst Pius XII empfängt 1941 Präsident Ante Pavelic nach dessen Besuch beim GRÖFAZ, obwohl 4 Tage vorher im Ort Glina 33% der orthodoxen Bevölkerung bestialisch ermordet werden. Katholische Priester dienen dem Regime als Funktionäre, KZ-Kommandanten, Gauleiter usw. indem sie Massenmorde und Transporte organisieren und Todeslisten anlegen. Die Klöster dienen als Waffenlager, Mönche in Ustascha Uniformen überwachen die KZ-Lager wie Jasenovac und Samiste, wo Pater Miroslav Filipovic eigenhändig viele Gefangene enthauptet. Insgesamt werden etwa 800.00 Serben, Roma und Juden ermordet, darunter über 20.000 Kinder in den katholischen KZs. Der Priester Jozef Tiso schickt als Oberhaupt des Nazi-Marionetten in der Slowakei von 1939-45 die jüdische Bevölkerung mit 70.000 in die NS Vernichtungslager in Polen.

    Papst Pius XII und Kardinal Alojzije Viktor Stepinac beschwören die Katholiken dem Staat unter Ante Pavelic für die „Endlösung“ der Serben und Juden zu helfen, ist im Genozid doch das „Wirken der göttlichen Hand“ zu erkennen. Für Minister Budak ist es ein Kreuzzug der katholischen Kirche wie die Befreiung des Grabes Christi. Etwa 299 orthodoxe Kirchen werden zerstört, 128 Priester ermordet und der Besitz der orthodoxen Kirche von der RKK geraubt. Ante Pavelic flieht 1945 mit seinen Helfern und 300 Kilo Gold mit Hilfe der RKK als Priester verkleidet über Österreich in den Vatikan, später nach Argentinien. Nach dem Sturz von Juan Domingo Peron 1955 flieht er nach Spanien des regierenden Faschisten Francisco Paulino Hermenegildo Teódulo Franco y Bahamonde Salgado Pardo und erhält Asyl.

    Paps Johannes Paul II spricht 1998 den Massenmörder Kardinal Stepinac selig, der Grund ist die Rettung von 7000 Kindern, deren Eltern vorher von den Ustascha Katholiken brutal ermordet werden. Papst Ratzfatz huldigt sogar dem früheren katholischen Regime unter Ante Pavelic. Es gab nie Christen hier und Nationalsozialisten dort, die 95% deutsche Christen waren die jubelnde Masse des Adolf Hitler, die Kirchenführer trimmen die Menschen auf den NS-Arierwahn mit 50 Mill. Opfern. Papst Ratzfatz verdreht 2011 auf der Pilgerfahrt nach Assisi wie immer Ursache und Wirkung und bezeugt die Lernunfähigkeit der RKK: „Die Abwesenheit Gottes ist die Ursache von Gewalt und Konzentrationslagern, denn die Leugnung des Göttlichen verdirbt die Menschen, lässt sie das Maß verlieren, lässt sie die Menschlichkeit verlieren. Der Gebrauch von Gewalt im Namen der Religion ist nur ein beleidigender Missbrauch des christlichen Glaubens“. Nichtchristen sind alle Verbrecher.

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  10. Ich gehöre zu den Freidenkern, und habe deswegen nur Schwierigkeiten, doch das ist mir völlig schnuppe, weil ich möchte ICH selber sein, und nicht das funktionierende Mitglied einer Sekte oder Partei, oder Religion, wo Gewalt zumeist an erster Stelle steht. Der christliche Glaube ist vielfälltig ein totalitärer Regimeglaube, genau so wie andere Religionen. Ich möchte in diesem Zusammenhang zwei Aussagen reflektiren:

    Einmal Hitlers verwerfliche Aussage, die keiner Rechtfertigung findet:
    In Hitlers „Mein Kampf“, über dessen Veröffentlichung gerade intensiv diskutiert wird, lautet der letzte Satz des zweiten Kapitels übrigens „Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn“.

    Einmal Merkels verwerfliche Aussage, die keiner Rechtfertigung findet: Wer sich nicht am christlichen Menschenbild orientiere, sei fehl am Platz,
    sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel unter großem Beifall auf der CDU-Regionalkonferenz in Berlin-Brandenburg laut dem Tagesspiegel.

    Frau Merkel meinte auch, dass die Säkularisierung in Deutschland nicht das Bild unseres Landes prägen soll: „Mit Blick auf die Wertegrundlagen unserer Gesellschaft versicherte Merkel: „Das Christentum hat nahezu alles, was uns heute umgibt, geprägt.“

    Nun: Merkel ist mit Hitler nicht vergleichbar, doch werden beide Aussagen in dem Zusammenhang paralell gesehen, dann halte ich beide Personen für sehr gefährlich, mit dem einzigsten Unterschied: Der verwerfliche Hitler ist verstorben.
    Die einzigste wirkliche Religion ist die Demokratie, doch die hat es noch nie wirklich gegeben, genau so wenig wie den Kommunissmus.
    Wir LEBEN noch immer unter den Regimen von totalitären religiös fanatischen diktierenden Theokraten.

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  11. Ich frage mich immer verzweifelt, wie schafft es ein Mensch ganz alleine so saublöd zu sein. Als katholischer Religiot hat er einen enormen Vorsprung, er braucht nicht erst Teile seines Gehirns vernichten. Das war offensichtlich nie ganz vollständig..

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  12. Er gehört der menschlichen Gruppe der politischen Dumpfbacken an, die in den subkuttanen, dunklen Bereichen des Klerus hausen. Jedes weitere Wort wäre verschendet.

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  13. die üblichen frechen Behauptungen, die diese Leute zum Teil selbst glauben, zum Teil einfach behaupten.
    Die Tugenden dürften doch da eher auf anderem Gebiete liegen… des Gehorsams beispielsweise. Oder der Schlichtheit.

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  14. Diktaturerfahrungen? Die wichtigste atheistische Gruppe zu Beginn der Nazi-Zeit war der Deutsche Freidenker-Verband mit 650000 Mitgliedern. Schon am 17. März 1933 stürmte die SA das Berliner Freidenkerhaus, das Vermögen wurde geraubt, die Tätigkeit des Verbandes verboten und in den Räumen wurde die „Reichszentrale zur Bekämpfung des Gottlosentums“ eingerichtet. Im Juli 1933 wurde das Reichskonkordat zwischen Nazis und Vatikan unterschrieben. Am 24.10.1933 verkündete Hitler dann in einer Rede, er hätte den Atheismus ausgerottet. Der Vorsitzende der Freidenker Max Sievers wurde verhaftet, konnte aber nach seiner vorübergehenden Entlassung vom Ausland aus weiterarbeiten. 1939 erschien sein Buch „Unser Kampf gegen das Dritte Reich“. Er wurde erneut gefangen, von Freisler verurteilt und mit dem Fallbeil enthauptet.
    In Hitlers „Mein Kampf“, über dessen Veröffentlichung gerade intensiv diskutiert wird, lautet der letzte Satz des zweiten Kapitels übrigens „Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn“.

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  15. Der Thierse hat wohl den Religionsuntericht geschwänzt? Wenn nicht, ist seine Einstellung einfach nur dumm. Ob der je ein vernünftiges Geschichtsbuch von innen gesehen hat ? Wenn ja, so sind seine Äusserungen verwerflich, weil er sie gegen besseres Wissen macht. Allerdings wäre es auch möglich, dass er einfach nicht durchblickt. (Religioten haben in der Regel diese Gabe) Kaum zu glauben, wie dreist dieser komplexbeladene Mann in der Politik mit zu mischen versucht.

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