Atheisten-Interview löst Diskussion aus


Nach einem Interview mit dem Atheisten Michael Schmidt-Salomon veröffentlichte die "Basler Zeitung" auch einige Leser-Kommentare in einem eigenen Artikel Foto: Udo Ungar (Wikipedia)

Die „Basler Zeitung“ hat in einer vierteiligen Serie zum Thema Atheismus den deutschen Atheisten Michael Schmidt-Salomon interviewt. Der spricht davon, dass die Vernunft über den Glauben gestellt werden müsse. Daraufhin gab es so viele Kommentare von Lesern, dass die Zeitung beschloss, Auszüge aus der Diskussion ebenfalls zu veröffentlichen.

pro Medienmagazin

Normalerweise gibt es zu einem durchschnittlichen Artikel auf „bazonline.ch“, dem Portal der „Basler Zeitung“, ein halbes Dutzend Kommentare, manchmal sind es auch über 15, etwa wenn es um den Fußballclub der Stadt geht. Doch das Interview mit dem bekennenden Atheisten Michael Schmidt-Salomon vom Dienstag führte zu bislang 115 Reaktionen der Leser.

Der Deutsche ist Doktor der Philosophie, Schriftsteller und Sozialwissenschaftler, aber vor allem bekannt als Mitbegründer und Vorstandssprecher der atheistischen Giordano-Bruno-Stiftung. Die führte im Sommer 2009 eine aus England kommende Aktion durch, bei der ein Bus mit der Aufschrift „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott“ durch Deutschland fuhr. Das Ziel: die Menschen von den Nachteilen von Religionen sowie des christlichen Glaubens zu überzeugen. Dass Schmidt-Salomon diese Mission ernst nimmt, zeigen auch seine Buchveröffentlichungen: Er schrieb das „Manifest des evolutionären Humanismus“ und zuletzt das Kinderbuch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“, in dem schon Kindern beigebracht werden soll, dass der Gott der Bibel brutal, eifersüchtig und blutrünstig sei.

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3 Comments

  1. @ronsa67
    Die Herkunft von Ethik und Moral ist seit längerem bekannt, nur ist das Resultat den Religioten sehr peinlich

    Gesellschaftlich lebende Hominiden und Primaten bedingen die Akzeptanz des Führers seit Urzeiten um im Clan zu leben. Altruismus bzw. Nächstenliebe und Ethik sind Resultate der Evolution, das Hormon Oxytocin aus 9 Aminosäuren als Botenstoff der Nervenzellen prägt uns zwingend für dies Verhalten. Experimente zeigen Menschenaffen kennen Hilfsbereitschaft und Empathie wie auch Traditionen, Allianzen, Freundschaften sowie Kommunikation und Gewalt bei Eroberungen, obwohl sie kein „Heiliges Buch“ studieren und einen fiktiven Gott anbeten. Bei Hominiden und Primaten werden solche Eigenschaften durch Erfolg und Belohnung entwickelt und ausgebaut, die Religionen haben daraus erpresserisch Schuld und Sühne gemacht.

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  2. In dem E-Book von Christoph Zimmer, Theist – Atheist, 2011 (free download zmm.cc) wird der Theismus auf seine Widersprüche und auf seine empirische Gehaltlosigkeit zurückgeführt. Der Verfasser argumentiert hauptsächlich logisch, und interessanterweise ohne sich auf die Evolutionstheorie zu beziehen. Außerdem legt er die „Tücken“ der religiösen Ethik und ihre amoralischen Ursprünge offen.
    S. 64 „Das gefährlichste Gebiet, in das seriöser Atheist geraten kann, das Theist für seinen Nächsten, Bruder und sein geschätztes Mitgeschöpf komplett vermint hat, ist Ethik und Moral. Atheist, das liegt überall vor Augen, hat noch bei weitem sich nicht klar gemacht, auf welchen Grundlagen theistische Moral beruht. Letzten Endes ist sie darauf aus, daß er liquidiert wird, spätestens im jüngsten Gericht.“
    S. 66 „Gutes täte Mensch kraft Religion, Böses, da er ungläubig und widerspenstig. Ein solches System, abgesehen von seiner vulgären Primitivität, und abgesehen auch von seiner Schäbigkeit und Perfidie, setzt Moral und Amoral in eins. Theist hat es installiert.
    Wer ethische Orientierung sucht, Anstand in sein Leben bringen will, ist mit Theismus auf der falschen Fährte. Er muß umkehren, sich auf Vernunft besinnen.
    Atheist, wenn er des Theismus Fallen zu umgehen lernt, je ferner er sich von ihm hält, je weniger durch ihn noch infiziert, desto eher ist er der bessere Mensch.“

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  3. Die Verdummungsepistel der Christen besagt

    Gott (5.Moses, Elberfelder 1905) fordert für seine Gemeinde die Ausrottung von: falschen Propheten, Traumdeuter, Mörder, Homosexuelle, Hurenkinder, Hurenböcke, Mutterficker, Schwiegertochterficker, Fremdgeher, Bisexuelle, Zuhälter, Sodomisten, Vergewaltiger, Männer mit gequetschten Hoden oder nächtlichem Samenerguss, Blinde, Lahme, vergewaltigte Frauen, Kranke mit Krätze oder Flechte, Menschen die gesäuertes Brot oder Blutwurst essen, Entführer, Feiertagsarbeiter, Gotteslästerer, Zinsnehmer (Bankiers), Geldeintreiber, Betrüger, Kleinwüchsige, Totenbeschwörer, Zauberer, Wahrsager, renitente Söhne, Rechtsbeuger, Kirchensteuer Verweigerer usw. Die Mehrheit der Menschheit ist des Todes.

    Aber wir haben den Beweis, das dieser Gott wie alle derzeit 2800 Anderen nur dumme Stümper und blinde Amateure sind

    Gott erschafft erst 1.100 Dino-Arten, die Jahrmillionen die Erde bevölkern, vernichtet vor 65 Mill. Jahren 95% allen Lebens seiner „guten Schöpfung“ per Asteroiden, damit rattengroße Säuger Lebensraum bekommen sich in Millionen Jahren über die Primaten zur aufrecht gehenden Fehlkonstruktion Homo-Sapiens-Sapiens mit Erbsünde zu entwickeln, während 20 Homo-Arten ohne Erbsünde schlicht aussterben. Der all-unfähige Gott kopiert als galaktischer Heimwerker Adam und Eva ganz nach seinem Bild als verlauste stinkende Analphabeten, er ist weder all-mächtig noch all-wissend, da er seinen Bastelschrott mehrfach wieder ausrotten muss.

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