Das Universum ist katholisch fein abgestimmt


Referent Olaf Burghardt (links) und Zaunkieker Franz Bekierz freuten sich über einen anregenden Abend mit vielen Gesprächsteilnehmern.Foto: (Dietlind Ellerich)

„Das war ein unheimlich interessanter Abend“, waren sich die meisten der 20 Frauen und Männer, die am Dienstagabend im Blauen Salon des katholischen Pfarrheims miteinander ins Gespräch kamen, einig. Die ökumenischen Zaunkieker hatten zur Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Glaube und Naturwissenschaft eingeladen und waren ob der positiven Resonanz der Besucher wohl selbst ein wenig überrascht.

Münsterländische Volkszeitung

„Sind Glaube und Naturwissenschaft Gegensätze oder ergänzen sie sich gar“, hatte Pastor Olaf Burghardt zu Beginn des Abends gefragt. Für ihn selber ist das Thema schon seit vielen Jahren aktuell, stand er doch seinerzeit vor der Entscheidung, Theologie oder Physik zu studieren. Und auch wenn er Pfarrer geworden sei, sei die Liebe zur Physik geblieben, betonte er. Entsprechend breit gefächert und fundiert ist Burghardts Wissens rund um die Frage, die er seinen Gästen stellte.

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2 Comments

  1. Ein Schlauberger der Herr Pastor. Theologiestudium geht leichter als Physikstudium und arbeitsplatzmäßig ist es zudem relativ sicherer, auch wenn das Examen mal nicht ganz so gut ausgefallen ist. (Und man darf ganz offiziell labern. Was in der Physik nicht so einfach über die Bühne ginge.) Und das Gemüt, ja, das Gemüt darf man auch nicht außer Acht lassen.

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  2. Der gute Priester hat irgenwie versäumt seinen Vordenker zu fragen und laut Ratzfatz eine Macke im Gehirn (persönlichen Defekt)

    Ein RKK Dogma fixiert: „Niemand soll es wagen,…..die Heilige Schrift im Vertrauen auf eigene Klugheit nach seinem eigenen Sinn zu drehen, gegen den Sinn, den die heilige Mutter, die Kirche, hielt und hält – ihr steht das Urteil über den wahren Sinn und die Erklärung der heiligen Schriften zu“.

    Eine ewige Weisheit aus dem Kreis des RKK Großinquisitors vom Mai 1990 definiert: „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der hat einen persönlichen Defekt, ein ungenügend gebildetes Gewissen, eine sündige Verfasstheit, eine auf Vorurteilen beruhenden Geist der Kritik und huldigt der Untreue gegen den Heiligen Geist.“ Ein katholischer Christ hat folglich weder eine Moral noch einen eigenen Willen, ohne Gott und den Glauben ist er überhaupt nichts wert. Vor allem darf er nicht selber denken.

    Der oberste Baal-Priester mit Namen „Pontifex Maximus“ hat sich ein Hintertürchen offen gelassen, für den Fall dass in sein stängiges Lügen und Hetzen in seine fiktive Hölle bringt
    Enzyklika Spe-Salvi mit: „Den Menschen war freilich längst bewusst geworden, dass viele von denen, die als Philosophen, als Lehrer des Lebens herumliefen, nur Scharlatane waren, die sich mit ihren Worten Geld verdienten und über das wahre Leben gar nichts zu sagen hatten“.

    Wie wahr

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