Vatikan ringt um die Wahrheit zum Kindesmissbrauch


Marie Collins, Missbrauchsopfer aus Irland, nimmt an einer Messe während des Symposiums in Rom teil. Foto:AFP

Ein Symposium zu Missbrauch in der katholischen Kirche fordert mehr Offenheit. Zu lange habe der Schutz der Institution im Vordergrund gestanden, sagt der deutsche Kardinal Marx.

Von Paul BaddeWELT ONLINE

Der Titel des internationalen Kongresses, „Auf dem Weg zur Heilung und Erneuerung“, ließ kaum etwas ahnen von dem brisanten Thema an der Päpstlichen Gregoriana-Universität in Rom. Aber bis zum Donnerstag ging es vier Tage lang um „sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche“.

Bischof Stephan Ackermann, der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für diese schmerzhaften Fragen, bezeichnete das Symposium als einen gesellschaftlichen „Meilenstein“ im Kampf gegen solch schändliche Vergehen an Schutzbefohlenen.

weiterlesen