FSSPX: „Gott lässt uns nicht fallen“


Die traditionalistische Pius-Bruderschaft will sich mit dem Papst nicht um jeden Preis versöhnen

Von Paul BaddeWELT ONLINE

Der Aussöhnungsprozess des Vatikans mit der Priesterbruderschaft Pius X. geht in eine entscheidende Phase. Vor drei Jahren kam er mit der Aufhebung der Ex-Kommunikation ihrer vier Bischöfe in die Schlagzeilen, weil sich unter ihnen der britische Bischof Williamson befand, der den Holocaust geleugnet hatte. Nun muss sich bald entscheiden, ob der Versuch des Papstes, die erzkonservativen Katholiken dennoch im Boot zu halten, als gelungen gelten darf oder ob es zu einer endgültigen Abspaltung der Rebellen von der römisch-katholischen Gesamtkirche kommen wird. Zuletzt erklärte ihr Generaloberer Bischof Bernard Fellay in Amerika, der letzte Vorschlag Roms sei inakzeptabel. Bei Pater Franz Schmidberger, dem Distriktoberen der Bruderschaft in Deutschland, klingt die Sache im Gespräch durchaus nicht so endgültig. Mit ihm sprach Paul Badde.

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