Die Entstehung des irdischen Lebens in „kleinen, warmen Teichen“


Foto: jim peaco In Geothermalquellen wie dem Grand Prismatic Spring (Yellowstone Nationalpark) könnten sich erste Zellen gebildet haben.

Laut neuer Studie dürften die ersten Zellen nicht in den Urmeeren, sondern doch in „kleinen warmen Teichen“ entstanden sein

derStandard.at

Das erste Mal tauchte die Idee – wie so viele andere auch – in einem Text von Charles Darwin auf. 1871 spekulierte der Begründer der Evolutionstheorie in einem Brief an seinen besten Freund, den Botaniker Joseph Hooker, wie das Leben auf der Erde entstanden sein könnte.

Darwin imaginierte einen „kleinen warmen Teich“, in dem es alle möglichen Ammoniakverbindungen, Phosphorsalze, Licht, Wärme und auch noch elektrische Entladungen gibt. All das könnte zur Bildung immer komplexerer Eiweißverbindungen geführt haben – und letztlich zum Leben. In den 1950er-Jahren griff der US-Chemiker Stanley Miller Darwins Idee auf und konnte mit seinen Ursuppenexperimenten Aminosäuren herstellen, die als wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zur Zelle gelten.

weiterlesen