Kunst, Kultur und Religion


Ein Schwarm von Mariendarstellungen: Ausschnitt aus Annelies Strbas 67 „Madonnen“ war im Kunstverein zu sehen. Archivfoto: Socher

Symposium – dieser Ausdruck für eine Fachtagung leitet sich von den griechischen Begriffen für Gastmahl und „zusammen trinken, an einem Gelage teilnehmen“ ab. So verstanden die Künstler Patrick Huber und Ute Linder im Juli 2010 im Kasseler Kunstverein das achte Projekt ihrer Reihe „Copyright“: als Kombination aus Ausstellung (unter anderem mit den Kasseler Professoren Urs Lüthi und Björn Melhus), lukullischen Genüssen und intellektuellem Austausch. In einer Publikation werden die Debatte wie die künstlerischen Positionen dokumentiert.

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Ein Gelage war es nicht, was Huber und Lindner – gefördert von der Kasseler Walter-Heilwagen-Stiftung – veranstalteten, obwohl es, vom Künstler und Koch Bernhard Thome, Leckereien wie Ceviche von der Jakobsmuschel auf Aloe-vera-Gelee und leichtem Limonenschaum oder Schwarzbeeren-Creme und weiße Mousse in der Petrischale gab. Vor allem war der Abend eine erbitterte Diskussion zur Rolle der Kunst gegenüber von Ethik, Wissenschaft und Religion.

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1 Comment

  1. Vielleicht liegt es daran, dass ich eine herzhafte Küche vorziehe und nicht einmal weiß was „Ceviche“ sind. Diese gehobenen französische Fresserei aus der Edelküche zu horrenden Preisen, wo ein Essen 2 bis 4 Stunden dauert, hat nicht in mein hektisches Berufsleben gepaßt,

    Wieso soll der Auftraggeber von Kunst etwas verstehen. Er rekelt sich doch nur Eitel in dem Ruhm. In welchem Museum der Welt hängt unter einem berühmten Gemälde eine Notiz, wer das Bild wann beim Künstler in Auftrag gegeben hat und warum. Kunst ist für den Künstler meistens Selbstzweck. Vincent Van Gogh hat im Leben über 400 Bilder gemalt und kein einziges verkaufen können. Seine Kunst war zu Lebzeiten wertlos, aber nich weniger gut und genial als heute

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