Keine Ultraschalldiaknostik in der Schwangerschaft


Rick Santorum besitzt einen eigenwilligem Modegeschmack. Foto: AP

Wenn Rick Santorum eine Bühne betritt, darf sein Pullunder nicht fehlen. Die Hollywooddiva Scarlett Johansson macht ihre Späße darüber. Falls es nicht ironisch gemeint sei, sagt sie, „trägt man so was doch höchstens noch für Familienfotos oder beim Dinner mit den Großeltern“.

Von Frank HerrmannStuttgarter Zeitung

Andere vergleichen Santorums Modegeschmack mit dem eines knochenharten Footballtrainers aus der Provinz. Und doch streift der Wahlkämpfer seine Weste jedes Mal über, bevor er ins Scheinwerferlicht tritt. Sie ist das Erkennungszeichen eines Kandidaten, der sich in der Rolle des hemdsärmeligen Kumpels gefällt, mit dem man ein Bier trinken möchte.

Kein Zweifel, auf wessen Spuren er wandelt. 2000 gewann George W. Bush das Duell ums Weiße Haus, weil ihn die Wähler für einen netten Kerl hielten und ihm eklatante weltpolitische Wissenslücken verziehen. Santorum gibt den Arbeiterjungen aus dem Steel Valley, dem Tal der Stahlschmelzen bei Pittsburgh, wo zwar keine Schlote mehr rauchen, aber raue, herzliche Sitten bis heute an die Ära von Erz und Kohle erinnern. Kein Auftritt, bei dem er nicht von den schwieligen Händen seines Großvaters erzählt, eines italienischen Einwanderers, der in einem Bergwerk malochte. Keine Rede, in der er nicht auf die Eliten an der Ost- und der Westküste schimpft, die Amerika weder kennen noch verstehen.

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5 Comments

  1. Dass sich die US-Republikaner Santorum und Romney in den Primaries bis aufs Blut bekämpfen, läßt die Hoffnung keimen, dass es keiner dieser beiden Polit-Religioten schafft, als Kandidat nominiert zu werden. Dies dürfte die Wiederwahlchancen des Demokraten Obama steigen lassen.

    Im übrigen wünsche ich Gregor Schmitz, einem Leugner des menschengemachten Klimawandels, eine gute Reise falls es Santorum ins Weisse Haus schaffen sollte. Er ist vermutlich auch ein Anhänger der rechtsradikalen Polit-Sekte „Büso“ die von Helga Zepp-LaRouche, der Gattin von Lyndon LaRouche, einem wirrköpfigen, rechtsradikalen Endzeitvisionär, geleitet wird. Sie vertreten ebenfalls die Ansicht, dass der Klimawandel nicht menschengemacht sei. (Siehe auch den Beitrag „scobel – Evolution und Fortschritt“ in diesem Blog !)

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  2. Von real wissenschaftlichem Weltbild verstanden geht es bei der US-Wahl mit den Kandidaten nur um „Teufel oder Satan“ als Auswahl. Die Fraktion der Religioten fängt an Gesetzesvorlagen in US-Staaten einzureichen, um im Schulunterricht Informationen über den Klimawandel zu unterdrücken, auch wenn die Eiskappe des Nordpols schmilzt. Das sind ja nur Lügen.

    A second Oklahoma bill attacks evolution and climate change
    http://ncse.com/news/2012/02/second-oklahoma-bill-attacks-evolution-climate-change-007221

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  3. Rick Santorum for President! Besser als dieser weichgespülte Mitt Romney…

    Sollte Santorum tatsächlich Präsident werden, werde ich in die USA auswandern!

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  4. Sollte dieser religiotische Wirrkopf tatsächlich Präsident der USA werden, sollten wir alle schon heute den lieben Gott darum bitten, dass er diesen Kelch doch an uns – und unseren amerikanischen Freunden – vorübergehen lassen soll ! Mal sehen, ob unsere Gebete dies zu verhindern vermögen.

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