Politische Patenschaften für verfolgte Christen übernehmen


Wolfgang Baake hat sich für eine rege Nutzung des Programms für politische Partnerschaften der IGFM ausgesprochen. Foto: pro

Mehr Politiker sollten sich für verfolgte Christen einsetzen, indem sie eine Patenschaft für politische Gefangene im Iran bei der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) übernehmen. Das forderte der Beauftragte der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung, Wolfgang Baake.

pro Medienmagazin

„Das Programm für politische Patenschaften der IGFM ist ein ausgezeichnetes Mittel, um auf die Situation politischer Gefangener aufmerksam zu machen“, erklärte Baake am Donnerstag. Die gemeinnützige Internationale Gesellschaft für Menschenrechte mit Sitz in Frankfurt am Main will auch das politische Bewusstsein für Menschenrechtsverletzungen schärfen: „Das archaische, auf der Scharia basierende Rechtssystem bestraft ‚Verbrechen‘ wie Abfall vom Islam, Alkoholkonsum, ‚Feindschaft zu Gott‘ oder ‚Beleidigung des Führers'“, berichtet die Organisation über die Situation im Iran. Tausende Menschen, darunter Angehörige religiöser, ethnischer oder sexueller Minderheiten würden in dem Land unschuldig und aus politischen Gründen festgehalten.

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