Lammert: „protestantisch veranlagter Katholik“


Norbert Lammert und Papst Benedikt XVI. im Bundestag

„Glaube trennt – Handeln vereint“, hieß es in früheren Phasen der ökumenischen Bewegung. Heute ist dieses Losungswort gleichsam auf den Kopf gestellt.

Von Gernot FaciusWELT ONLINE

Norbert Lammert an der Seite des Papstes: Die Bilder gingen durch die Medien, sie zeigten den zweiten Mann im Staat, den Spiritus Rector der Bundestagsrede von Benedikt XVI, als treuen Sohn seiner Kirche. Doch mit seinem öffentlichen Bekenntnis, er verstehe sich als „protestantisch veranlagter Katholik“, hat Lammert einen Aufschrei unter seinen Glaubensgeschwistern provoziert.

Über ihm schwebt der Verdacht, mit wiederholten Hinweisen auf einen kirchlichen Reformstau und mit seiner Kritik am Zölibat eine Protestantisierung der römisch-katholischen Kirche anzustreben – mit „Errungenschaften“, wie sie als Ausweis für eine andere, moderne Form des Christentums gelten:

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2 Comments

  1. Für jeden Politioten, von denen in den Parlamenten von Bund und Land nach eigener Meinung gut 75% als tumbe Wahlmasse der C-Parteien sitzen, ist es der absolute Höhepunkt seiner bestens bezahlten Laufbahn vom obersten Religioten in Rom empfangen zu werden.

    Dabei ist der oberste Baal-Priester „Pontifex Maximus“ nach babylonischem Ritual im Affenkostüm alles andere als eine Geistesgröße, er kann als Dumpfbacke nur seine geschwurbelten Texte gut auswendig.

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