Zollitschs kognitive Dissonanzen: „bibeln“ statt „googeln“


Robert Zollitsch
Robert Zollitsch (CC-by-sa/3.0/de by Schwarzwälder)

Wer Antworten auf offene Fragen sucht, sollte nicht immer „googeln“, sondern manchmal auch „bibeln“. Dazu ruft die katholische Kirche auf.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, schreibt in einem Hirtenbrief zur Fastenzeit, die Bibel gebe hilfreichere und verlässlichere Antworten als das Internet. – Katholiken und Protestanten feiern in ihren Gottesdiensten an diesem Wochenende den Beginn der Fastenzeit, die bis Ostern dauert. Die evangelische Kirche hat in diesem Jahr das Motto „Gut Genug“ ausgegeben und will dazu anregen, sieben Wochen lang auf Perfektionismus zu verzichten.

Deutschlandradio Kultur

6 Comments

  1. Wie demaskiert die Kinderficker Sekte ihre kanonische Lehre betoniert in etwa 245 ewig wahren unantastbaren Dogmen
    „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der—Drohung, Drohung, Drohung“.

    Durch Drohungen sichert sich ein sinnloser Humbug zahlende Idioten. Darin manifestiert sich indirekt ein fundamentaler Zweifel am vorgeblich wahren Glauben. Die Religionsführer lassen morden, rauben, plündern, fälschen, sie missbrauchen, saufen, huren, zocken und drohen ihrer Elite mit „Rauswurf“ bei Entzug aller Privilegien. Paranoide Systeme wie Religionen und Diktaturen überleben nur indem sie Protest, Kritik und Abweichung brutal unterdrücken. Dies wird als Konterrevolution, Antichrist, Anathema, Blasphemie veredelt. Den Kirchen gelingt es Freiräume ohne staatliche Kontrolle zu sichern, Menschen auszubeuten und wie Pseudo-Gebildete mit dem Unwissen bronzezeitlicher Analphabeten alles als unantastbare Wahrheit zu vermarkten.

    Kern religiöser Drohungen ist die Erbsünde auf Konzilen 418 n.C. und 431 n.C. als göttliche Fehlkonstruktion einer absolut perfekten Schöpfung erfunden. Nur 10% der Priester glauben den Quatsch. Schuldkomplexe wirken sich psychisch zerstörend auf schwache Charaktere aus, die nach frühkindlicher Gehirnwäsche kritiklos selbst die absurdeste Idiotie für wahr halten. Die Moralschwelle wird so nach hinten verlegt und schafft immer neue Schuldgefühle in mentaler Abhängigkeit. Je schuldiger sich jemand fühlt, umso leichter manipulierbar wird er. Gott als Fiktion schizophrener Gehirne mildert psychiche Schwächen in geistiger Einfalt. Der Arzt E. Schaetzing nennt 1955 das Symptom seiner Patienten »ekklesiogene Neurose«, die nach den RKK Vorschriften unter eingebildeten Schuldgefühlen und Zwangsstörungen leiden.

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  2. Dem kostümierten Herrn auf dem Foto ist scheinbar noch gar nicht aufgefallen, dass Fasching für dieses Jahr gelaufen ist? Hätte er die obengenannte Büttenrede „bibeln statt googeln“ vor ein paar Wochen gebracht, so wäre ihm wohl der ein oder andere Lacher sicher gewesen. 🙂

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  3. Ich habe es mit „bibeln“ probiert.
    Die Antworten sind unmoralisch, unethisch, und oft Anleitungen zu einer Straftat nach dem Strafgesetzbuch.
    Bei den Kameltreibern im Orient z.B. führt das „koranieren“ zu Mord und Totschlag.

    Ich werde wie schon vorher weiter googlen.

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