Gottes Werk und Darwins Beitrag


Foto: brightsblog/Naturkundemuseum Berlin

Menschen, Tiere, Pflanzen sind nicht in einem Schöpfungsakt entstanden, sondern Ergebnis der Evolution: Charles Darwins Erkenntnis war in der Wissenschaft ein Riesenerfolg, dennoch gibt es bis heute Streit darum.

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Am absoluten Anfang sagte Gott drei Worte: „Es werde Licht.“ Und es ward Licht. Nachzulesen ist dieser Erzähleinstieg im Alten Testament. Mit ihm beginnt die Genesis, die biblische Schöpfungsgeschichte. Sie ist ein Mythos von der Geburt des Lebens, einer von vielen.
Ob Ägypter, Chinesen oder die Urvölker Australiens, ob Griechen, Sumerer oder Juden: Sie alle kennen Schöpfungsmythen, die ihnen die Entstehung der Welt und ihren eigenen Ursprung erklären sollen.

Kulturgeschichte der Menschheit

Dass es vielleicht doch kein Machtwort Gottes oder eine Laune der Götter war, mit der das diesseitige Leben begann, und auch keine göttliche Lotosblüte, aus der es stieg: Diese Ahnung dämmerte bereits einigen Menschen in der Antike. Denker wie Thales von Milet suchten nach nicht-mythologischen Erklärungen für das Prinzip Leben.

Wasser als Ursprung des Lebens

Der griechische Naturphilosoph meinte, das Wasser sei Ursprung allen Lebens. Sein Zeitgenosse Anaximander ging einen Schritt weiter: Er nahm an, dass die ersten Menschen sich aus fischähnlichen Wesen entwickelten, also im Wasser entstanden und später an Land gingen. Anaximander vermutete also bereits eine Art evolutionären Prozess hinter der Entstehung des Lebens.

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Ein Gedanke zu “Gottes Werk und Darwins Beitrag

  1. Die Religioten fahren auf einem Traumdampfer in den Urlaub um Alice im Wunderland zu besuchen

    Bei fast 100% Analphabetismus gehen viele Sprachen bis auf heute 6500 verloren. Die Religioten belegen mit „Im Anfang war das Wort“ ihr krasses Unwissen. Fast alle biologischen Arten sind seit Millionen Jahren Augentiere, sie sehen Bilder und handeln danach. Die Hominiden schaffen vor etwa ½ Mill. Jahren durch Verlagerung des Kehlkopfes erste komplexe Lautbildung und eine Sprache zu abstrahieren. Im Gehirn entwickelt sich ein Sprachzentrum, vor etwa 50.000 Jahren folgen höhere Sprachen mit grammatischen Strukturen. Unsere Gedanken in Bildern können von Computern als Simulation in Worten gedeutet werden. Dazu werden kleinste Hirnbereiche gescannt und deren Aktivitäten als Korrelation kombiniert.

    Die Sprache ist eine der letzten Erfindungen der Hominiden, lange nach dem Feuer, dem Rad, der Keule und anderen Schlagtot-Instrumenten wichtig fürs Überleben

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