Monti will dem Vatikan an die Kasse


Blick auf den Vatikan und Rom. Schätzungen aus den 70er-Jahren zufolge soll jedes vierte Haus in der Stadt der Kirche gehören. Foto: pa/Sestini/Polizia di Stato/Maxppp

Italiens Ministerpräsident will die Befreiung der Kirche von der Steuerpflicht aufheben. Die Orden warnen vor drastischen Konsequenzen für katholische Schulen.

Von Paul BaddeWELT ONLINE

Italien kann – wie jede Nation – natürlich nicht ohne seine Geschichte verstanden werden. Doch das moderne Italien hat mehr Geschichte als andere Länder. Hier etwa hat sich das so genannte Patrimonium Petri der Einigung der damals jüngsten Nation Europas bis zum Jahr 1870 nicht ohne Grund am hartnäckigsten widersetzt.

Das war der Kirchenstaat der Päpste, ein durchaus souveräner und legitimer Staat, der seit der großzügigen Schenkung des Frankenherrschers Pippin im Jahr 756 an den Bischof von Rom auch als einer der vornehmsten und ältesten Fürstentümer Europas zu gelten hatte.

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1 Comment

  1. Fürst Benedikt XVI, Herrscher über das älteste Fürstentum Europas, wird ganz schön dumm schauen, wenn er zukünftig in Italien für seine unlauteren Geschäfte Steuern abdrücken muss. 🙂 Leider stecken unsere Berliner Montis viel zu tief unter den Kutten der Schwarzröcke (sozusagen „subkuttan“), um sich das zu trauen. 😦
    Unsere Dodoisten mit ihrer geistigen Beweglichkeit einer Eisenbahnschiene stecken die Steuern, auch die der Konfessionsfreien, lieber in den Hintern der Menschenverführer. Sie bewegen sich sowieso bereits am Eingang zum Paradies. Man muss sich das nicht bildlich vorstellen, sonst läuft man Gefahr zu lachen oder sich zu ekeln. 😈

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