Schießen statt Thora


Privilegiert: Orthodoxe in Israel müssen noch keinen Wehrdienst leisten. Foto: imago

Israels orthodoxe Gläubige müssen schon bald das Studium der Thora gegen eine Waffe eintauschen. Ein Gesetz, das sie vor der staatlichen Pflicht zum Wehrdienst befreite, läuft aus. Der Widerstand unter den Orthodoxen wächst.

Von Inge GüntherBerliner Zeitung

Die Rabbiner waren kämpferisch gestimmt, beim Treffen am Sonntagabend im Wohnzimmer ihres Kollegen Aharon Jehuda Leib Steinman von der Vereinigten Thora-Partei. Alle waren dem Ruf ins Frommenviertel Bnei Brak gefolgt, die in Israels ultraorthodoxem Lager etwas zu sagen haben. Ging es ihnen doch um die Verteidigung eines Privilegs – sie selbst würden sagen „eines hehren Prinzips“: Das Recht strenggläubiger Juden, sich allein religiösen Studien zu widmen und sich um staatsbürgerliche Pflichten wie beispielsweise den Wehrdienst wenig zu scheren.

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1 Comment

  1. -Orthodoxe- Der richtige Verein für Schlauberger,Faulenzer und Drückeberger. (Motto: Die Kartoffeln können ja die anderen Deppen aus dem Feuer holen.) Höchste Zeit diesen hirnamputierten Fanatikern endlich mal die rote Karte zu zeigen.

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