„Sarrazin inszeniert sich als Dr. House der Genetik“


Bild: News.at

Ein junger Türke provoziert mit seiner Streitschrift „Wir kommen“. Im NEWS-Interview erklärt er, warum seine Landsleute Europa bestimmen werden.

Von Walter PohlNews.at

Freitag der Vorwoche im Multikulti-Restaurant „Kent“ am Wiener Brunnenmarkt. Dort, wo die Migrationsgrenzen zwischen Türken, Serben und Albanern in der ethnischen Realität verschmelzen wie die Zitrone und der Pfeffer in seiner Linsensuppe, sitzt ein 25-jähriger adrett gekleideter, fescher junger Mann und sagt in perfektem Hochdeutsch: „Ich liebe scharfe Linsensuppe. Seit meiner Jugend.“

Dann schiebt er dem NEWS-Team zwei Ausgaben seines streitbaren Büchleins über den Tisch: am Cover auf knallrotem Hintergrund der türkische Mondstern und darunter der simple Titel „Wir kommen“.

Der Autor weiß auch schon, was möglicherweise auf ihn zukommt. Denn das fetzig und kurzweilig geschriebene Pamphlet ist vordergründig eine hammerharte ethnopolitische Kampfansage: Inan Türkmen, der Verfasser, nimmt gelassen einen weiteren Löffel von seiner Linsensuppe und sagt: „Sicher werden mich manche Menschen in diesem Land falsch verstehen, aber mit diesen Vorurteilen lebe ich seit vielen Jahren.“

weiterlesen

3 Comments

  1. Gutes Buch. Die Trennung in „Türken“, „Deutsche“ und andere Nationalitäten macht aber eh wenig Sinn weil sich alle gegenseitig Beeinflussen und immerfort neues entsteht.

    Liken

  2. Solange sie uns auf rationaler Basis übernehmen wollen, soll mir das recht sein.
    Wenn sie uns aber religiös kommen wollen, dann – wie in den siebzigern dern Vatikanern – eine Packung Knallfrösche in den Hintern und gen Südosten lenken

    Liken

  3. Die Deutschen können dann ja allesamt in die Türkei umsiedeln und ganz von vorne anfangen. Wo is´sich Problem ? 😉

    Liken

Kommentare sind geschlossen.