Wenn Fundamentalisten über Fundamentalisten diskutieren


Bild: pc-schule.braunschweig.de

Evangelikale Christen sind im Internet stärker vertreten als der liberale Protestantimus. Davon ist Christiane Florin, Redaktionsleiterin der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“, überzeugt. Ihrer Ansicht nach verstärkt das Internet die Tendenz der Abgrenzung der Konfessionen untereinander. Im Deutschlandradio diskutierten christliche Medienmacher über die Zukunft christlicher Publizistik.

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Neben der „Christ & Welt“-Redaktionsleiterin waren Arnd Brummer, Chefredakteur des evangelischen Magazins „Chrismon“ und Wolfgang Kessler, Chefredakteur von „Publik-Forum“ in der Sendung „Tag Für Tag. Aus Religion und Gesellschaft“ im Deutschlandradio zu Gast. Die Diskussion moderierte Matthias Gierth. Er war bis zur Übernahme durch den „Zeit“-Verlag stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“.

„Das Internet verstärkt auf jeden Fall fundamentalistische Tendenzen“, beobachtet Wolfgang Kessler. Seiner Ansicht nach ist eine sachliche Auseinandersetzung im Internet schwieriger als im gedruckten Medium.

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2 Comments

  1. Wir haben es mit einen sterbenden Kult zu tun, der an der modernen Wissenschaft und Kommunikation scheitert und nur noch Unsinn schwurbelt

    Das Christentum vernichtet ab 400 n.C. alle Formen unabhängigen Wissens, die Bibel wird das Maß aller Dinge. Das 3-teilige Schulsystem des antiken Roms mit Fachschulen für Medizin, Recht und Philosophie muß schließen. Bibliotheken und Thermen werden verboten oder niedergebrannt. Die Kirche bestimmt die Grundlagen der Wissenschaft. Analphabetismus breitet sich erneut bis zu 99% aus. Sogar Könige und Kaiser sind unfähig Gesetze zu lesen, die sie erlassen.

    Das römische Weltreich zerbricht nicht an den einfallenden Barbaren, sondern weil gebildete Verwalter und Techniker fehlen, die rechnen und schreiben können. Univeritäten oder Fakultäten werden bis 1827 n.C. geschlossen, weil die Wissenschaft keine Erkenntnis gemäß der Bibel liefert. Die Universität von Salamanca reduziert sich von 12.500 Studenten auf 300. Der Mann hat keine Rippe weniger als die Frau, die Erde ist nicht flach und die Seele unauffindbar, der All-wissende im Vatikan ist ein geiler Hurenbock mit eigenem Jesus-Bordell.

    Ab 600 n.C. sind Heiden per Decret rechtlos, ein Freibrief für Sklaverei, Ausbeutung und Mord. Die „Konstantinsche Schenkung” des westlichen römischen Reiches an Papst Silvester I. gründet sich auf eine gefälsche Urkunde und sichert die Macht der Kirche über Antiochia, Alexandria, Konstantinopel und Jerusalem. Als die Fälschung auffliegt geht die Urkunde durch Zauberhand verloren, aber Kopien bleiben erhalten.

    Je besser ein Staat in der Wissens- und Leitungsgesellschaft Westeuropas integriert ist und den Bürgern Wohlstand, Bildung, Rechtssicherheit und soziale Vorsorge bietet, je schneller schreitet die Säkularisierung voran. Wichtig ist neben der Förderung einer freien und unabhängigen Wissenschaft die gesellschaftliche Wertschätzung der dafür tätigen Menschen, ohne das sich Religioten wegen ihrer Absurditäten beleidigt fühlen dürfen.

    Je mehr ein Staat das Wissen aus der Bronzezeit als ewig verbindlich behandelt verbunden mit einem Moraldiktat, welches mit Menschenrechten unvereinbat ist, und den Bürgern neue Erfolge der Wissenschaft vorenthält, je fataler und intensiver wirken diese religiösen Kulte. Die Vertreter der RKK feiern begeistert das Wachstum ihres Bronzezeitkults in den unterentwickelten Ländern, Wissenschaftler und Soziologen sehen genau darin den Grund für mangelde Entwicklung und das wirtshaftliche Elend dieser Länder. Den Ländern Westeuropas ging es im Mittelalter unter dem alles dominierenden Katholizismus genau so miserabel oder gar noch viel schlimmer.

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  2. ………ist eine sachliche Auseinandersetzung im Internet schwieriger als im gedruckten Medium.

    Das ist doch einfach zu verstehen. Hier wird die öffentliche Meinung nicht durch Religioten zensiert. Meine zynischen, sarkastischen Zwischenrufe, würden im Leserbriefteil meiner lokalen Zeitung doch nicht abgedruckt. Hier kann es jemand lesen wenn er will.

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