Dekanatsmännertag: Christentum erlebt schmerzliche Prüfung


Beim Dekanatsmännertag in der Schlierbachhalle in Neuler hielt Pater Eberhard von Gemmingen (Zweiter von rechts) einen vielbeachteten Vortrag über die Zukunft des Christentums. Mit dabei waren (von links) Klaus Panni, der zweite Vorsitzende des Dekanats, (Foto: Volckart)

Pater Eberhard von Gemmingen ist ein typischer Vertreter seines Ordens: Offen, direkt und oft auch unkonventionell malt er in seinem vielbeachteten Vortrag beim Dekanatsmännertag in der vollbesetzten Schlierbachhalle „Die Zukunft des Christentums trotz großer Kirchenstürme“ an die Wand und dieses oft auch pessimistische Bild hat ganz einfache Lösungen parat, wenn der ehemalige Leiter der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan sagt: „Jesus würde das wahrscheinlich so machen“.

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Von Gemmingen beklagt, dass die Weitergabe des Glaubens in Europa nur noch äußerst schleppend funktioniert, führt das auf die zunehmende Säkularisierung zurück, weil das Berufsleben oder die Freizeitgestaltung ihre Funktion übernommen haben. Auch über den Zölibat müsse nachgedacht werden, wenngleich sich damit im Verhältnis zu den Gläubigen wohl wenig ändern würde, Jesus das aber sicherlich so gewollt hätte. Den Politikern und im öffentlichen Leben Stehenden empfiehlt er, das Evangelium nicht zu vergessen, zumal Europa durch Gottes Wort zu dem wurde, was es heute ist.

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2 Comments

  1. Wie funktioniert die Verbreitung des Evangeliums seit 1600 Jahren, wenn Du nicht glaubst was ich Dir sage, dann schlag ich Dir den Schädel ein.

    Im Edikt von Thessaloniki von 380 n.C. heißt es:
    „Wir befehlen, dass diejenigen, welche dies Gesetz befolgen, den Namen ‚katholische Christen‘ annehmen sollen; die übrigen dagegen, welche wir für toll und wahnsinnig erklären, haben die Schande zu tragen, Ketzer zu heißen. Ihre Zusammenkünfte dürfen sich nicht als Kirchen bezeichnen. Sie müssen zuerst von der göttlichen Rache getroffen werden, sodann auch von der Strafe unseres Zornes, wozu wir die Vollmacht dem himmlischen Urteil entlehnen.“

    Gesehen hat die Vollmacht noch keiner, ist es doch nur die Wahnidee von schizophrenen Religioten

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  2. „Den Politikern und im öffentlichen Leben Stehenden empfiehlt er, das Evangelium nicht zu vergessen, zumal Europa durch Gottes Wort zu dem wurde, was es heute ist.“
    Wenn Gottes Wort die Schlacht von Verden und vieles andere mehr ist, dann kann ich dem nur zustimmen.

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