Kardinal Keith O’Brien: Homo-Ehe ist wie Sklaverei


Kardinal Keith O´Brien will das "Menschenrecht" auf eine exklusiv heterosexuelle Ehe verteidigen Foto: queer.de

Der katholische Kardinal Keith O’Brien hat die Homo-Ehe als „groteske Zersetzung eines allgemein akzeptierten Menschenrechts“ bezeichnet und mit der Legalisierung von Sklaverei verglichen.

QUEER.DE

In der konservativen Sonntagszeitung „Sunday Telegraph“ kritisierte der ranghöchste katholische Geistliche Schottlands die Forderung nach einer Öffnung der Ehe scharf. Die britische Regierung hat angekündigt, Homo-Paare bis 2015 gleichzustellen (queer.de berichtete), der Teilstaat Schottland will bereits bis 2013 die Ehe öffnen (queer.de berichtete).

O’Brien erklärte, die Ehe-Öffnung habe nichts mit Gleichberechtigung zu tun, sondern solle die Gesellschaft verändern: „Da schon alle Rechte der Ehe Homosexuellen [in eingetragenen Partnerschaften] offen stehen, ist es klar, dass es bei diesem Vorhaben um etwas anderes geht: Es ist der Versuch, die Ehe für die gesamte Gesellschaft auf Geheiß einer kleinen Minderheit von Aktivisten neu zu definieren“. Das habe aber große Auswirkungen, beispielsweise auf Schulen. Dort dürften Lehrer dann nicht mehr sagen, dass die Ehe eine Verbindung zwischen Mann und Frau sei.

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6 Comments

  1. @Manuela

    Wer sind Sie und wie dumm sind Sie eigentlich? Glauben Sie das völlig an den dünnen Haaren herbeigeschwafelte Zeug der Kleriker? Es ist erwiesen, daß Homosexualität bei zahlreichen Tierarten (und wir Menschen sind auch nur eine Tierart) vorkommt. Sie ist nicht „unnatürlich“ – denn Sexualität nur auf die Fortpflanzung zu reduzieren ist eine Dummheit der der sexualhysterischen Religionen – allen voran der Katholizismus. Wir wissen längst, daß Sexualität benötigt wird, um Konflikte zu regeln und auch viele andere Gebiete des menschlichen Zusammenlebens.
    Weshalb stört es Sie eigentlich, was Menschen miteinander im gegenseitigen Einverständnis machen?
    Ich finde es z.B. auch nicht appetitlich, Innereien zu essen – weshalb sollte ich es aber verbieten?! Homosexualität bedeutet aber nicht nur (wie es leider der Begriff fälschlicherweise andeutet) eine bestimmte Art des sexuellen Umgangs. Es geht dabei genauso wie bei Heterosexualität um Liebe, Partnerschaft, Zätrtlichkeit. Und Sie, Madame, haben nicht das Recht, dies anderen Menschen abzusprechen. Sie sind infam und ignorant und völlig bösartig vergiftet von Ihrer Religion. Sie sollten sich schämen!

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  2. @manuela
    „Abartigkeit“ ? wie nett… und vor allem: wie christlich, aber was ist von der gläubigen seite auch anderes zu erwarten?

    und was diesen pfaffen angeht: schwachsinn und verbreitung von geitigem durchfall waren bei dieser organisation schon immer förderlich für die karriere.

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  3. Manuela hat offensichtlich rein gar nichts kapiert ! Eine für zugenagelte Religioten leider typische Einstellung. Da soll es doch (angeblich) den lieben Gott geben, der alles, was auf unserer Welt geschieht, regelt und bestimmt. Wer also – außer diesem Gott – soll denn Homos und Lesben produzieren ?

    Wir Atheisten wissen selbstverständlich, dass es diesen Gott nicht gibt und deshalb hat diese nichtexistente Macht auch nichts mit der Tatsache, dass es Homos und Lesben gibt, zu tun. Indem nun die Religioten aber an einen allmächtigen Gott glauben, müssten sie ja konsequenterweise ihn für das Homo-und Lesben-„Problem“ verantwortlich machen. Tun Sie aber nicht ! Folgerichtig bleibt nur die logische Erkenntnis, dass es diesen Gott gar nicht gibt !

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  4. Wie reagiert eigentlich ein Pfaffe, dessen unzüchtig gezeugter Sohn sich in der Pubertät plötzlich zu einem Homosexuellen entwickelt? Hat jemand Daten darüber?

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  5. Veranlagung hin oder her……evolutionstechnisch ist das nicht vorgesehen…….Was hinter geschlossenen Schlafzimmertueren passiert, ist eine Sache….aber so eine Abartigkeit oeffentlich zu normalisieren darf nicht politisch eingesetzt werden……

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  6. Was ich nicht verstehe ist, dass diese sich gottgläubig gebärdenden, angeblich menschenfreundlichen Pfaffen, eine genbedingte Veranlagung wie es die Homosexualität nun mal ist, so vehement verurteilen und bekämpfen !? Es ist doch ganz offenbar der Wille des von ihnen angebeteten Gottes, dass es eben nicht nur Männlein und Weiblein, sondern eben auch Homos und Lesben gibt. Sollen diese gottgläubigen Ankläger und Richter sich doch bei ihrem Gott beklagen, dass er solcherlei Verschiedenheit zugelassen hat ! (Unter uns gesagt: Selbstverständlich gibt es diesen Gott nicht. Aber wenn es ihn denn gäbe, müsste sich doch die Klage, dass es Homos und Lesben gibt, doch direkt an den obersten Chef im Himmel richten. Der bestimmt doch angeblich über alles in unserem Leben ! Oder vielleicht doch nicht !?)

    Aber auf diesen Gedanken kommen diese selbstgerechten, von religiotischem, heiligem Weihrauchdunst vernebelten Gehirne offenbar nicht mal im Ansatz. Aber was soll man denn von gelernten und studierten Berufs-Religioten auch anderes erwarten !?

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