Nachwuchssorgen des politischen Katholizismus


Protestanten Gauck, Merkel: Abkehr vom rheinischen Katholizismus an der Spitze, Foto: AP

Kanzlerin und Präsident: beide Protestanten. Die Abkehr vom rheinischen Katholizismus, die sich in diesen Spitzenpositionen spiegelt, ist dabei paradoxerweise eine Folge der Säkularisierung. Evangelische Politiker kommen besser an beim Wähler – weil sie nicht von der Kirche her denken.

Von Gerd LangguthSpON

Nach der protestantischen Pfarrerstochter Angela Merkel haben wir jetzt in Kürze mit Joachim Gauck einen Bundespräsidenten, der sogar als evangelischer Pfarrer in der früheren DDR wirkte. Auch unter den anderen Namen, die als präsidiabel genannt wurden, finden sich vorwiegend Protestanten – wie der frühere Bischof Wolfgang Huber oder die frühere Landesbischöfin Margot Käßmann. Fast 500 Jahre nach der Reformation und den 95 Thesen Martin Luthers rangiert der politische Katholizismus nur noch unter ferner liefen.

Auf jeden Fall geht den Katholiken das politische Personal aus.

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1 Comment

  1. Welcher Politiker, der gewählt werden will, bekennt sich denn heutzutage offen und freiwillig, Mitglied einer Kinderficker-Sekte zu sein ? Und – wer würde denn heutzutage Politiker wählen, die aus diesem Kreis stammen ? Ich jedenfalls nicht !

    Übrigens: Die profiliertesten Katholen-Politiker findet man heute in der SPD. Der Rauschebart Thierse und die Nahles sind beide praktizierende Katholen. Das ist jene Sekte, in welcher die meisten kriminellen Berufs-Pädophilen beheimatet sind.

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