Europäischer Menschenrechts-Gerichtshof entscheidet über Kruzifixe am Arbeitsplatz


Dürfen Arbeitgeber ihren Angestellten verbieten, eine Halskette mit Kreuz zu tragen?

Mit dieser Frage muss sich demnächst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg befassen. Wie die Internet-Zeitung „Huffington Post“ berichtet, haben zwei Britinnen – eine Angestellte von „British Airways“ und eine Krankenschwester – vor dem Gerichtshof geklagt. Sie wurden entlassen, weil sie auf dem Tragen des Kreuzes beharrten. Beide berufen sich auf die Religionsfreiheit, die in Artikel Neun der Europäischen Menschenrechtskonvention garantiert wird. Dagegen unterstützt die britische Regierung das Verbot der Arbeitgeber. Sie will vor dem Gerichtshof argumentieren, dass das Tragen des Kreuzes nicht notwendig für das Praktizieren des eigenen Glaubens ist.

Deutschlandradio Kultur

2 Comments

  1. Ich bin dagegen, dass man den Leuten das Tragen einer Halskette mit dem Kreuz verbietet. An einer solchen Kette kann man nämlich gleich auf den ersten Blick erkennen, dass die betreffende Person eine frühkindliche Gehirnwäsche hat über sich ergehen lassen müssen.

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  2. Die beiden Frauen wurden nicht entlassen. Man hat ihnen einen anderen Job innerhalb der Firma angeboten. Die Krankenschwester ist besonders stossend: aus hygienischen Gründen sind alle Arten von herabhängendem Schmuck verboten, nicht nur Kreuze.

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