Hans-Peter Friedrich: Der erste Integrationsverweigerer im Staat


Hans-Peter Friedrich (Offizielles Foto), wikipedia

Innenminister stellt Muslime unter Generalverdacht und reduziert den Islam auf Sicherheitsaspekte

Von Jacob JungSaarländische Online-Zeitung

Als Innenminister ist Hans-Peter Friedrich unter anderem für „Angelegenheiten betreffend Zuwanderung, Integration und nationaler Minderheiten“ zuständig. Um falsche Vorstellungen über seine Haltung in Sachen Integration von Beginn an zu vermeiden, wählte der frühere CSU-Landesgruppenchef am Tag seiner Amtseinführung im März 2011 deutliche Worte: „Dass aber der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt“. Nach nur einem Jahr im Amt und nach zahlreichen Angriffen und Aktionen gegen die in Deutschland lebenden Muslime erhält der Minister jetzt die Quittung für seine Integrationsverweigerung: Die Konferenz Islamischer Landesverbände (KILV) hält Hans-Peter Friedrich als Innenminister für eine Fehlbesetzung und begründet ihren Standpunkt nachvollziehbar.

Gemeinsame Erklärung der KILV

Am vergangenen Samstag (10. März 2012) hat die Konferenz Islamischer Landesverbände (KILV), als Reaktion auf den Umgang des Innenministers mit der Studie „Lebenswelten junger Muslime in Deutschland“, in Offenbach eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht.

In der KILV sind insgesamt neun islamische Landesverbände (Islamische Glaubensgemeinschaft Baden-Württemberg, Schura Niedersachsen, Islamische Föderation Berlin, Schura Bremen, Schura Hamburg, Schura Schleswig-Holstein, Bund der Muslime Thüringen, Islamische Religionsgemeinschaft Hessen/IRH, Koordinierungsrat Mecklenburg-Vorpommern) organisiert.

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1 Comment

  1. Ach nee, die Islamverbände wollen schon bestimmen, wer bei uns Minister sein darf und wer nicht. Da können wir gleich die Segel einholen und ihnen die Ministerernennung übertragen.

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