A. Merkel: Bei aller Macht der Politik – „das letzte Wort hat Gott“


Bei aller Macht der Politik - "das letzte Wort hat Gott", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Samstag mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Kirche den 60. Geburtstag des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) gefeiert. „Engagierte Christen müssen für Demokratie und Menschenrechte eintreten“, erklärte sie bei ihrer Festrede in Siegen.

pro Medienmagazin

„Das Christentum hat unser Land in einzigartiger Weise geprägt und war auch Gründungsimpuls der CDU“, erklärte Merkel vor gut 1.000 Besuchern in der Siegerlandhalle. Die Union, in der traditionell viele Katholiken vertreten seien, habe sich immer auch als ökumenisches Projekt verstanden. Das Gelingen des Arbeitskreises sei „nicht selbstverständlich“, sondern ein Grund zur Dankbarkeit. Der EAK sei auch in Zukunft als „Scharnier zwischen der CDU/CSU und der Evangelischen Kirche nicht wegzudenken“.

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2 Comments

  1. Wenn „Gott“ das letzte Wort in Merkel’s Politik haben soll…bleibt die Frage….welche Rolle der „Teufel“ in Merkel’s politischem Drama spielt? …oder ist der Teufel bei Merkel doch schon tot?…gibt es etwa Rollenspiele „im Bundeskabinett?.. Es wäre doch mal interessant zu wissen, wer welche Rolle spielt?…..übrigens ist so ein Kriegseinsatz am Hindukusch eher dem Werke Gottes zuzurechnen oder doch eher eine Versuchung des Teufels?….
    Irgendwie kommen Merkel’s Gedanken bekannt vor…déjà vue…ihr amerikanischer Freund G.W.B. tönte immer von seiner Politik als dem Werk Gottes und von seinem Kampf gegen die „Achse des Bösen“…. 😉

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  2. Richtig, Frau Merkel ! Das Christentum hat unsere Kultur (leider) maßgeblich geprägt. Dank der überaus starken Verflechtung von Religion und Politik hängen große Teile der Bevölkerung immer noch einem (christlichen) Mythos an, dessen Verlogenheit sich anhand einer langen Kette von blutigen Verbrechen mühelos nachweisen läßt. Aber offenbar haben Weihrauchdämpfe die Gehirne vieler Menschen dermaßen vernebelt, dass die Historie des Christentums den verblendeten Gläubigen nach wie vor in rosarotem Lichte erscheint. Wie man sich doch täuschen kann !

    Aber wie sagte schon Johann Wolfgang Goethe: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ Dem wäre hinzuzufügen, dass Irren zwar menschlich ist, aber wenn man richtig Mist bauen will, höre man auf die Pfaffen !

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