Die steirische Hexenschule


Foto © Robert Engele

Romana Pfleger hat in Seiersberg die erste steirische Hexenschule gegründet. Hier lernt Frau alles, was eine moderne Hexe wissen muss.

Kleine Zeitung

Ich bin zwar rothaarig, reite aber auf keinem Besen und mache nicht Hokuspokus“, lacht Romana Pfleger aus Seiersberg zur Begrüßung. Und doch ist die diplomierte Kräuterpädagogin und Aromatherapeutin seit 23 Jahren „weiße Hexe“ aus Leidenschaft.

„Weiße Hexen wollen den Menschen, den Tieren und der Umwelt nur Gutes tun. In meinen Kursen möchte ich zeigen, dass sich viele Krankheiten und Sorgen einfach mit natürlichen Mitteln ,wegzaubern‘ lassen“, betont sie. „Ich will die Menschen wieder zur Einfachheit zurückführen, die Natur bietet uns so vieles. Aber das alte Wissen darüber ist verloren gegangen und ich möchte helfen, dass es wieder genutzt werden kann.“ Vor allem will sie gegen Scharlatanerie ankämpfen. „Esoterik ist heute ein großes Geschäft geworden, aber viel zu sehr abgehoben, gar nicht mehr greifbar, zu viel Hokuspokus.“

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4 Comments

  1. Diplomierte Kräuterpädagogin und Aromatherapeutin?
    Was macht ein Kräuterpädagoge? Kräutern beibringen, was sie für’s Leben wissen müssen?
    Und wie therapiert man ein Aroma?
    Was es bei den Schluchtenscheissern nicht so alles gibt …

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  2. Weiße Hexen, schwarze Priester – weiße Priester, schwarze Hexen. (Und vor allem , das dazugehörige dumme Volk.) Passt doch alles. Mental kaum ein Unterschied und nichts umwerfend Neues. Hauptsache der Rubel rollt bei denen. (Ob die Hexe auch keine Steuern zahlen muß ?)

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  3. Es zeugt von meiner großen Toleranz, dass ich mch nicht dagegen auflehne, mit solchen Leuten, wie dieser weißen Hexe, die gleiche Luft zu atmen. In der dunkelsten Ecke meines ansonsten durchaus menschenfreundlichen Herzens keimt angesichts solcher Geschichten doch der (un)heimliche Wunsch nach einer Zeit, in der man Hexen verbrannt hat. Die im Mittelalter verbrannten Hexen waren allerdings keine echten Hexen, sie wurden lediglich von Mitmenschen der Hexerei beschuldigt und aus diesem Grunde verbrannt. Die hier vorgestellte, selbsternannte Hexe hingegen bekennt sich freimütig als Hexe. Mit anderen Worten: Sie bekennt sich der Hexerei für schuldig. Trotz dieses Eingeständnisses fordere ich für diese Hexe nicht die Todesstrafe (so etwas ist nicht mehr zeitgemäß). Ich plädiere aber dafür, dass man sie entweder wegen offensichtlichen Betrugs einsperrt oder wegen psychischer Störungen in die Psychiatrie einweist.

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