Christenverfolgung in Lateinamerika


Im Wappen von Mexiko spiegeln sich Kampf und Unterdrückung.
Foto: Wikipedia

Papst Benedikt besucht an diesem Wochenende Mexiko. Seine Reise bewegt auch die deutschen Medien. Der Journalist Paul Badde erinnert in der „Welt“ an die Gewalt, die Christen dort in der Vergangenheit erlebten. „Die schlimmsten Christenverfolgungen der letzten Jahrhunderte fanden nicht in islamischen oder hinduistischen Ländern statt, sondern in christlichen Nationen „, schreibt der Historiker in dem Leitartikel „Diese rasende Gewalt“.

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Laut Umfragen „genießt die Kirche in der mexikanischen Gesellschaft ein höheres Ansehen als jede andere Institution“, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“(FAZ). Welt-Redakteur Badde schaut zurück auf die blutige Geschichte eines Landes, das von „fanatischen Atheisten und despotischen Agnostikern“ regiert wurde. Diese hatten unter anderem religiöse Feiern verboten und Kirchengüter verstaatlicht. Mehr Anschauung für systematische Verfolgung der Christen und ihres Kultes in dem erzkatholischen Land könne kaum eine andere Nation bieten – lange vor dem Wüten der Bolschwiken oder Nazis in Europa, schreibt der katholische Journalist. Auch heute noch gehören 87 Prozent der Mexikaner der katholischen Kirche an. Die Protestanten sind mit 7, 5 Prozent der Bevölkerung eine Minderheit.

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1 Comment

  1. wer den wind säht…
    aber natürlich ist es nicht in ordnung, dass menschen zur verherung irgendwelcher (für sie fremder) götter gezwungen oder bei verweigerung aus ihren häusern getrieben werden.

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