Menschenrechte – Schutzraum des Menschen


In vielen Ländern der Erde ist die Freiheit der Menschen eingeschränkt. Foto: caro

»Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.« Dieser Satz ist festgeschrieben in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, verabschiedet und legitimiert von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948.

Von Hans Jürgen LuiblSonntagsblatt

Liest man diesen Satz, fragt man sich, warum es einer Welt-Versammlung bedurfte, um ihn zu formulieren. Denn er beschreibt doch lediglich das Selbstverständliche, dass alle Menschen gleich sind und frei. Und dass dem Menschen Würde zukommt und er unveräußerliche Rechte hat, diese Würde auch zu leben. Das macht den Menschen aus, das sind Menschen einander schuldig. Wie anders sollten wir leben, wenn das nicht mehr gälte?

Und doch: die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 stellte und stellt bis heute einen Meilenstein dar, Würde und Rechte aller Menschen verbindlich festzuhalten. Es hat Jahrhunderte gedauert, bis es dazu kam. Dann kam der Moment in der Geschichte, wo sie festgeschrieben werden mussten. Und es ist noch ein weiter Weg, bis die Menschenrechte von der Papierform zur verlässlichen Lebensform für alle geworden sind. Im Folgenden sollen zunächst die Vorgeschichte der Menschenrechte, sodann ihre Festschreibung und abschließend die rechtsverbindlichen Folgen betrachtet werden. Dabei soll auch in den Blick kommen, wie der Glaube mit der Ethik der Menschenrechte verknüpft ist.

weiterlesen

1 Comment

  1. Religion und Menschenrechte schließen sich grundsätzlich aus

    In der Religiotie mit Göttern, Gottgleichen, Engeln und Dämonen wird immer der größte Lügner, Betrüger oder skrupelloseste Wortverdreher zum Oberhirten. Bis zu 25% der Menschen stellen weder den Führer noch seine Befähigung in Frage. Solche Menschen können niemals eine Demokratie gestalten, alle Aktionen zielen darauf ab den Despotismus des „großen Führers“ zu stärken typisch in den 245 RKK Dogmen. Der selbst ernannte Führer kaschiert seine Unfähigkeit mit all-wissend, all-gütig und dem Auserwählt-Syndrom als krankhafte Paranoia, die freies Denken und Handeln unterbindet. Diskriminierung, soziopathische Perversion, Mord, heiliger Krieg und Ausbeutung wird zum ehrenhaften Handeln der Gläubigen, die Schuld der Täter wird zum Gott gewollten Verhalten umdefiniert, bekannt als „Robin-Hood“ Neutralisation.

    Durch Drohung und Terror sichert sich ein religiöser Humbug die zahlenden Idioten und manifestiert so fundamentale Zweifel am einzig wahren Glauben. „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der—Drohung, Drohung, Drohung“. Die Religionsführer lassen morden, rauben, plündern, fälschen, sie missbrauchen, saufen, huren, zocken und drohen gleichzeitig ihrer Elite mit „Rauswurf“ bei Entzug aller Privilegien. Paranoide Systeme wie Religionen und Diktaturen überleben nur indem sie Protest, Kritik und Abweichung brutal unterdrücken. Dies wird als Konterrevolution, Antichrist, Anathema, Blasphemie veredelt. Den Kirchen gelingt es Freiräume ohne Kontrollen zu sichern um Menschen auszubeuten und es als von Gott gegebene Wahrheit zu vermarkten.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.