Homosexualität in Russland: Hassgesetz in der Duma


Hauptbefürworter des Verbots von "Homo-Propaganda" ist der Abgeordnete Wjatscheslaw Lysakov von der Regierungspartei "Einiges Russland"

Das öffentliche Sprechen über Homosexualität soll in Russland nun auch landesweit unter Strafe gestellt werden. Abgeordnete aus Nowosibirsk brachten einen entsprechenden Gesetzentwurf in das Parlament ein, berichtet die russische Presseagentur Interfax.

QUEER.DE

Ähnliche Gesetze, die „Propaganda für Homosexualität“ verbieten, waren zuvor trotz internationaler Proteste in St. Petersburg und anderen Regionen Russlands verabschiedet worden (queer.de berichtete). Wer in der Öffentlichkeit über Homosexualität spricht, muss beispielsweise in St. Petersburg bis zu 500.000 Rubel (ca. 12.800 Euro) Strafe zahlen – mehr als ein durchschnittliches Jahresgehalt.

Erst in der vergangenen Woche verteidigte der russische Außenminister Sergej Lawrow die regionalen Verbote mit der Begründung, dass Russland unabhängig von europäischen Werten das Recht haben müsse, die Gesellschaft vor „Homosexuellen-Propaganda“ zu schützen. Auch die einflussreiche russisch-orthodoxe Kirche sowie prominente Vertreter der von Präsident Wladimir Putin geführten Regierungspartei „Einiges Russland“ hatten sich zuvor in den Medien für eine landesweite Ausweitung des Gesetzes ausgesprochen.

1 Comment

  1. Der sieht doch selbst ein wenig schwul aus. Kann es sein, dass er sich deswegen schämt und deswegen verbieten will, dass man über ihn spricht? So ein Idiot. Natürlich wird er auch von Macho Putin und den schwarzen Kutten unterstützt.

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