Karfreitag: Gespräche über Mummenschanz


Am Stadtkirchenturm ist eines der großflächigen Plakate angebracht. (Foto: Schepp)

Mit einer Plakataktion möchte die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau die Bedeutung des Karfreitags als stiller Feiertag öffentlich herausstellen sowie eine Diskussion darüber in Gang bringen.

Gießener-Allgemeine

Seit Freitag sind unter anderem an neun Stellen in Gießen – beispielsweise am Stadtkirchenturm auf dem Kirchenplatz – große Transparente angebracht, die eine durchbohrte Hand mit zwei zum Siegeszeichen emporgestreckten Fingern sowie den Schriftzug »opfer?« zeigen. Darüber hinaus haben Kirchengemeinden das Motiv in Schaukästen ausgehängt, in ihren Gemeindebriefen veröffentlicht und Informationsmaterial verteilt.

Angestoßen worden zu der landesweiten Aktion sei man im vergangenen Jahr durch die Proteste gegen das an Karfreitag und großen Teilen der Osterfeiertage geltende Tanzverbot, sagten am Freitag vor Journalisten Pfarrer Matthias Schmidt, Propst für Oberhessen und Mitglied der EKHN-Kirchenleitung, und Matthias Hartmann von der Evangelischen Öffentlichkeitsarbeit. Die Plakate provozierten und sollten dadurch zum Gespräch über den Karfreitag anregen; sowohl kirchenintern als auch gesamtgesellschaftlich. Dabei gehe es beispielsweise um Antworten auf die Frage: »Warum brauchen wir so einen arbeitsfreien Tag und wie sollte er gestaltet werden?«

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3 Comments

  1. Leidkultur!
    Gib mir mehr davon.
    Ja!
    Schlag mich.
    Kratz mich.
    Beiss mich.
    Kreuzige mich, dann verbrenne mich und schön vorher foltern.
    Ooooooh ich brauche es soooooo.

    Nein!

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  2. Quote aus dem Artikel:

    Die Plakate provozierten und sollten dadurch zum Gespräch über den Karfreitag anregen; sowohl kirchenintern als auch gesamtgesellschaftlich.

    Diese Verbrecher schämen sich nicht mal für die Untaten, die sie der Welt zugefügt haben. Sie müssen auch noch eine geschundene Hand auf große Plakate malen. Ohne brutale Strafandrohung geht es wohl nicht, was?

    Für NICHT-Christen, also für Gläubige 100erter anderer Religionen und alle Atheisten gibt es doch hier nichts zu besprechen. Es wird daraus einfach ein Feiertag gemacht und die Befreiung von Rom gefeiert. Natürlich müßte man dann erst noch die Trennung von Staat und Kirche durchgesetzt werden. Die Konkordate müssen (wenn nötig auch einseitig) aufgekündigt werden.

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