Gefällt mir, Amen! Gottesdienst auf Facebook


Phänomen der Gegenwart: Facebook ist eine milliardenschwere Werbemaschine.(Foto: dpa)

In Jeremia 29, Vers 14, steht: „Wenn ihr mich von ganzen Herzen sucht, werde ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr.“ Das ist überliefert und steht so im Buch der Bücher geschrieben. Funktioniert das aber auch, wenn sich Gott in der virtuellen Welt versteckt? Mit dem wohl ersten deutschen Facebook-Gottesdienst sollte die Frage geklärt werden.

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Wer Gott sucht, der geht in die Kirche? Das war einmal. Im Internetzeitalter liegt nicht nur die Lieblingsmusik, der richtige Lebenspartner oder der neue Gemüsehobel einen Mausklick entfernt, sondern auch der Allmächtige. Und das ist nun auch ganz offiziell: „Der Heilige Geist weht auch im Internet“, sagt der katholische Pfarrer Dietmar Heeg – und lud am Sonntag um 17.00 Uhr zu dem nach Kirchenangaben ersten deutschen Facebook-Gottesdienst.

Katholischer Gottesdienst, das klingt nach Weihrauch, etwas Latein und religiösem Singsang. Doch nicht dieser: „Interaktiv und multimedial“ solle die Andacht sein, sagte Pfarrer Heeg, der für die Deutsche Bischofskonferenz RTL, ProSieben und Sat.1 betreut. Er rief seine Gemeinde, nein: seine „Community“ dazu auf, per Twitter und Facebook ihre Anregungen und Fragen während des Gottesdienstes zu posten. Sie sollten unmittelbar in die Predigt eingebaut werden.

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