Kardinal Kasper: Kirche in Deutschland jammert auf hohem Niveau


Walter Kardinal Kasper (links) und Godfried Kardinal Danneels
Bild: wikipedia

Kurienkardinal Walter Kasper hat der katholischen Kirche in Deutschland vorgeworfen, auf hohem Niveau zu klagen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts gehe es ihr weit besser als fast allen anderen Ortskirchen der Welt, sagte der langjährige Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen am Montagabend in Würzburg. Trotzdem werde geklagt.

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Kasper forderte daher eine spirituelle wie strukturelle Veränderung der Kirche. „Mit Freude an der Kirche werden wir fragende und suchende, junge wie ältere Menschen neu anziehen und geistliche Heimat für sie sein.“

Die deutschlandweite Veränderung hin zu Großpfarreien nannte Kasper zugleich „Sterbeprozess und Geburtsvorgang“. Zwar ließen etwa in Stuttgart nur zehn Prozent der katholischen oder evangelischen Eltern ihre Kinder taufen. Großpfarreien in Deutschland bedeuteten aber nicht Ausdünnung, sondern könnten zu Gemeinschaften und Basisgemeinden führen, wie es sie bereits in Afrika oder Lateinamerika gebe. „Wir werden in Westeuropa sozusagen auf kirchliches Normalmaß gebracht.“

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4 Comments

  1. Das Foto, das Foto da oben hat mich so zum Lachen gebracht, dass ich mir fast in die Hosen gemacht habe. Tatsächlich, zwei Erwachsene Männer (?oder so?) stellten sich im Hinterhof, im roten Pelerinchenkleidchen mit Spitzenschürtze, wie zwei schüchterne, pupertierende Schulmädchen beim Maskenball, ohne rot zu werden, öffentlich und allem Spott ausgesetzt, zur Schau. (Das wäre mit Sicherheit, selbst deren Herrgott peinlich.) 🙂

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  2. In der BRD sind 36% der Bürger konfessionslos, 27,5% Evangelen, 28,5% Katholen, alle mit 8% Analphabeten ohne erkennbare Zuordnung. Nur 9% Christen der Kinderficker Sekte glauben das Bekenntnis ihrer Religion, 6% evangelische Christen stellen mehr Details in Frage und unter 3% insgesamt gehen noch in die Kirche. Der restlichen Gläubigen sind nach den Glaubenskriterien Heiden, zur finanziellen Ausbeutung sind sie willkommen. Damit schrumpft die RKK auf 25% ihrer einstigen Größe. Die 9.850 RKK Priester sind im Schnitt 59 Jahre alt ohne Nachwuchs, in 15 Jahren werden es unter 5.000 sein. Es sollte über 400 Novizen/Jahr geben, real sind von 50 – 100 Bewerbern 70% ungeeignet. Die RKK Klöster und Orden mit 22.000 Nonnen sterben ebenfalls aus, 90% der Insassen sind bereits pflegebedürftige Alte.

    Das Bistum Speyer löst Ort für Ort 124 von 346 Pfarrgemeinden auf, Würzburg 455 von 619, Magdeburg 44 von 186, Erfurt 10 von 16, Freiburg 747 von 1075, Trier 216 von 389 Hildesheim 224 von 348, Essen 216 von 259, Aachen 379 von 450 usw. Die RKK Bistümer vermeiden exakte Angaben zur Anzahl früherer Pfarreien als Eingeständnis ihres Versagens, die Kirchen werden auf unter 1.500 reduziert. Damit rückt die Schließung von 20 der derzeit 27 Bistümer näher, etwa 20.000 Kirchenbauten von insgesamt 27.000 sind überflüssig. Nicht geweihte Freiwillige verlesen dann „Wortgottesdienste“ als Märchenstunde für gläubige Einfaltspinsel.

    Die Priester betreuen gleichzeitig bis zu 14 Gemeinden ohne engen Kontakt zur Gemeinde, etwa 2/3 der Besucher bleiben als Alte und Behinderte der Kirche fern. Die Neuordnung der RKK mit 25.000 Gläubigen/Pfarrstelle anstelle 1.500 soll den Priestermangel beheben. Die Sekte der Kinderficker verliert in 10 Jahren 12% ihrer Mitglieder, die Eheschließungen und Taufen nehmen über 50% ab. Nach einer Omni Quest Umfrage vom Februar 2010 halten 70% der Befragten die Kinderficker Sekte für unehrlich und verlogen. Nur 20% der Menschen glauben an eine Aufklärung der Skandale mit sexuellem Missbrauch, 73% sehen einen Zusammenhang zwischen den zölibatären Priestern und sexuellem Missbrauch.

    Die evangelische Kirche hat vor 2009 mit 1.700 Gläubigen/Pfarrstelle noch genug Pfarrer, jetzt herrscht auch dort großer Mangel. Das Vertrauen in die Amtskirchen ist niedrig wie nie zuvor. Die demographische Entwicklung und der freiwillige Religionsunterricht beschleunigen den Niedergang, sind aber nicht die Ursache. Besonders ältere Menschen ab 60 Jahren entfernen sich zunehmend von der Religion, unter 3% gehen noch in die Kirche. Für sehr viele Menschen ist dies der einzige Kontakt, das Geschwurbel der Priester ist ein notwendiges Übel.

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  3. Der Laden besteht doch größtenteils nur noch aus alten Betschwestern (siehe Bild oben). Angeblich ist laut Wikipedia der Durchschnitt dieser Kindesverführer schon bei 63 Jahren. Sie sollen ihre roten Röckchen tragen bis sie im Paradies angekommen sind. Der Rückgang^, der bei den jungen Bewerbern zu verzeichnen ist, führt zwangsläufig zum Aussterben dieses Lügenvereins.

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  4. Ich erwarte voller Sehnsucht den Tag, an dem der letzte Gebetsschuppen in Deutschland die Pforten schließt.

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