Warme Küche macht große Gehirne?


Gezündelt. In dieser Höhle in Südafrika kochten bereits Frühmenschen. - Foto: M. Chazan

Bereits vor einer Million Jahren konnten die Vorfahren der Menschen warmes Essen zubereiten.

Von Roland KnauerDer Tagesspiegel

Das berichten Francesco Berna von der Universität Boston und seine Kollegen im Fachjournal „PNAS“. Zumindest in der südafrikanischen Wonderwerk-Höhle stand bereits Braten und gegartes Gemüse auf der Karte, schließen sie aus Indizienbeweisen.

Den Gebrauch des Feuers halten Forscher schon lange für einen wichtigen Schritt in Richtung Zivilisation. Menschen können Gebratenes oder Gekochtes leichter verdauen. Pflanzen wie Gemüsebohnen sind roh giftig. Obendrein zerstört die Hitze im Topf Krankheitserreger, die im rohen Fleisch oder auf der Oberfläche von Pflanzen lauern. Über einem offenen Feuer geräucherte Nahrung wiederum verdirbt erheblich langsamer und hilft so, Hungerzeiten zu überbrücken.

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