Etwas Küng zum Sonntag


Hans Küng, Bild: dpa

Der Theologe und Kirchenkritiker Hans Küng über Trost durch Glauben, die Freude, fremde Galaxien zu betrachten, und die Freiheit, das Ende des Leben selbst zu bestimmen. Ein Ostergespräch.

Berliner Zeitung

Vor zwei Tagen wurde Hans Küng 84 Jahre alt. Seit den Sechzigerjahren ist der katholische Theologe, der immer wieder im Clinch liegt mit der römischen Amtskirche, mit seinen theologischen Büchern ein Bestsellerautor. Benedikt XVI. kennt er seit einem halben Jahrhundert. Die zwei Bände über Jesus von Nazareth, die der Papst 2008 und 2011 vorlegte, mögen Hans Küng zum Widerspruch gereizt und ihn zu seinem neuesten Buch „Jesus“ animiert haben.

Wir treffen Hans Küng am Tag des Frühlingsanfangs in seinem Haus in Tübingen. Es ist warm, kurz nach drei Uhr am Nachmittag. Hinter ihm steht die Bücherwand mit den grünen Bänden der Bibliothek der Kirchenväter und den weißen Rücken der 36-bändigen Serie „Religionen der Menschheit“. Vor ihm liegt ein prächtiger spanischer Bildband mit den Weltraum-Fotos des Hubble-Teleskops.

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3 Comments

  1. Küng opponiert um im Mittelpunkt der Religiotenpresse zu stehen. Wer Theologie studiert, hat nichts verstanden und wird dann darin gefestigt die richtigen Sprechblasen zu fabrizieren.

    Ich für meinen Teil bin so frei, außer Atheismus alles andere als Märchen zu betrachten. Dass ich dabei Antitheist wurde hat mit der Aggression der Theisten zu tun. Das geht los den Zeugen Jehovas an der Tür, den Muslimen die Frauen und Kinder umbringen und hört mit dem Papst auf, der unseren Politreligioten in Berlin ins Hirn scheißt. Alles dazwischen ist verlorene Zeit, Vermögen und Lebensqualität.

    Am schlimmsten finde ich die Agnostiker, die aus Angst das Paradies zu verpassen sich eine eigene Märchenwelt aufbauen. Sie blasen den Pfaffen direkt in den Hintern, da ihr Verhalten wieder gegen sie verwendet wird. Es dient den Schwarzröcken als Bestätigung, dass selbst Nichtgläubige einen Gott bräuchten.

    Ja, ja, man ist auch aus der Kirche ausgetreten und man glaubt natürlich den Schmonz der Pfaffen nicht mehr – aber es könnte ja sein, dass es doch irgendwo im Universum etwas gibt, das mich über alle anderen Lebewesen stellt und mir nicht böse ist, wenn ich meinen letzten Furz geblasen habe.
    Feiglinge!

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  2. Der Küng ist aus meiner Sicht genau so unnötig und überflüssig wie die Religionen dieser Welt. Der setzt sich für etwas ein was es eigentlich gar nicht gibt und meint noch seine Einstellung zu dem religiösen Humbug sei die Richtige. Wenn der mit seinem Intellekt was vernünftiges gelernt hätte, wäre das der Gemeinschaft u.U. besser zugute gekommen.

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  3. Den Küng muß der Ratze zwar schmerzlichen Herzens gackern lassen, aber ein richtiges Ei darf er letztlich doch nicht legen.

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