Mit dem Glauben gegen die Oberflächlichkeit des Internet


Bild: howstuffworks

Die Kirchen haben zu Ostern die Bedeutung des Glaubens als Mittel gegen die Oberflächlichkeit des Internets betont. Der Glaube befähige, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden, erklärte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Nikolaus Schneider. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sieht den Glauben als Mittel gegen die Sucht nach Internet.

stern.de

Schneider kritisierte in der Osterbotschaft der evangelischen Kirche die Neigung zur Skandalisierung in der derzeitigen Gesellschaft. „Über soziale Netzwerke verbreitet sich Empörung in Minutenschnelle. Viel zu viele schließen sich ohne Überprüfung oder Nachdenken an.“ Wie wohltuend sei dann eine besonnene Stimme von Menschen, „die durch ihren Osterglauben befähigt sind, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden“.

Auch der katholische Erzbischof Zollitsch kritisierte die Gefahren des Internet, das wie die Sucht nach Alkohol, Medikamenten oder Drogen zu den „versklavenden Götzen unserer Zeit“ zähle.

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