„Kriminelle Roma-Familien missbrauchen die Kinder“


© DIE WELTWOCHE Das umstrittene Titelcover. Das Foto zeigt einen Jungen im Kosovo – und nicht in der Schweiz, wie mit der Unterzeile "Die Roma kommen – Raubzüge in die Schweiz“ impliziert wird

Mit einer Titelgeschichte über Roma hat die Schweizer Wochenzeitung „Weltwoche“ einen politischen Skandal ausgelöst. Im Gespräch mit „Welt Online“ verteidigt Chefredakteur Roger Köppel den Bericht.

Von Elisalex HenckelWELT ONLINE

Welt Online: Herr Köppel, die aktuelle Titelgeschichte der „Weltwoche“ hat ihr Anzeigen aus drei Ländern beschert, unter anderem wegen Verletzung der Schweizer Anti-Rassismus-Norm, die das das Herabsetzen und Diskriminieren von Personen aufgrund ihrer Rasse, Ethnie oder Religion unter Strafe stellt. „Gestern die Moslems, heute die Roma, wer ist als nächster dran?“ hat eine Ihrer Leserinnen, die sich nun zur Klage entschlossen hat, im Schweizer Fernsehen gefragt. Was antworten Sie ihr?

Roger Köppel: Die „Weltwoche“ diskriminiert niemanden, sie deckt relevante Missstände auf. In der aktuellen Titelgeschichte wird ein gravierendes Problem aufgearbeitet: Es gibt in der Schweiz markant steigende Roma-Kriminalität. Die kriminellen Roma-Familien missbrauchen zudem ihre Kinder für Verbrechen und Prostitution. Das sind die Fakten, und das ist die Botschaft unserer Berichterstattung.

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1 Comment

  1. Misstände von dieser Qualität müssen öffentlich gemacht werden. Da darf es keine Tabus und Rücksichten geben. Erst gestern sind mir bei einem Bummel durch Stuttgarts Innenstadt (ich war auf der Suche nach einem Stand, wo Salafisten den Koran verteilen !!! Leider ohne Erfolg.) gleich mehrere Bettler – darunter auch minderjährige, bettelnde Kinder – aufgefallen. Bettler begegnen einem auch häufig in S-Bahnen. Ich meine, dass in Deutschland niemand betteln gehen muß. Personen, die trotzdem betteln, halten sich häufig illegal in Deutschland auf. Es ist alles andere als herzlos, wenn man das Bettelunwesen bekämpft. Wenn man diese Unsitte zuläßt, ermuntert das kriminell organisierte Banden nur, ihre Aktivitäten zu erweitern. Die bettelnden Kinder sind letztlich nur die ausgebeuteten Opfer von kriminellen Bettler-Boßen.

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