Niederlande: Schreckensbild des Katholizismus


Wim Deetman, Leiter der Kommission, die in den Niederlanden die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche untersucht, ©DPA

Späte Enthüllung: Das düstere Bild katholischer Missbrauchsfälle in den Niederlanden wird nun um Fälle von Zwangskastrationen erweitert. Sogar ein ehemaliger Ministerpräsident gerät dabei ins Visier.

Von Dirk SchümerFrankfurter Allgemeine

Zehntausende Opfer, so eine unabhängige Untersuchungskommission, habe der Missbrauch von Kindern in den Niederlanden gefordert; Tausende Kinder seien vergewaltigt worden, und die kirchliche Hierarchie habe Täter systematisch geschützt und die Reputation der Kirche über das Leid der Opfer gestellt. Als wären die Folgerungen der „Deetman-Kommission“, geleitet von einem protestantischen Politiker, für Hollands Katholizismus noch nicht vernichtend genug, gerät nun ein weiterer furchtbarer Aspekt katholischer Sexualpolitik ins Gesichtsfeld: Zeitzeugen melden den Fall eines jungen Mannes, der in den fünfziger Jahren seine sexuelle Ausbeutung in einem katholischen Heim bei der Polizei anzeigte, danach in eine katholische Klinik eingewiesen und schließlich als Minderjähriger kastriert wurde. Die Begründung damals: Der Junge habe als perverser Homosexueller die Patres verführt.

weiterlesen

3 Comments

  1. Die Obergrenze der Opfer ist allein gegeben ducrch die Anzahl der Jugendlichen im Land

    Die Sexuallehre der RKK ist vom psychopathologischen Standpunkt abartig und sektiererisch, allein die Macht und soziologische Verwurzelung der RKK in der Gesellschaft verhindert diesen menschenfeindlichen und pathologischen Unsinn aus der Erziehung, den Kindergärten, Heimen und Schulen zu verbannen. Nach der Psychoanalyse sind mit Liebe gekoppelte Wünsche eng mit sexuellen Trieben verknüpft, Verdammung der Sexualtät ist somit ein untrennbarer Teil aller religiösen Kulte. Versprechungen von Liebe, Glück und Friede in ferner Zukunft erhöhen im Gehirn den Neurotransmitter, die Menschen werden ängstlicher und leichter manipulierbar.

    Die schwarzen Schafe der Kinderficker Sekte im Vatikan ignorieren den Zölibat, zeugen Kinder und erpressen die Mütter, misshandeln Kinder in Heimen und Waisenhäusern und begehen Sexualverbrechen an Minderjährigen. Nach den neuen Standards der US-Bischöfe zum Aufpolieren ihrer Statistik gelten Priester nur dann als pädophil belastet, wenn sie mit mehr als mit 1 Kind bis 11 Jahren sexuellen Kontakt haben, ansonsten sind sie schwul. Etwa 52% der Fälle sexuellen Missbrauchs betreffen die Altersgruppe 12-15 Jahre, 26% die Fälle 8-11 Jahre und 5% die Fälle der Altergruppe darunter. In diversen Fällen belegt die Kriminalstatistik den sexuellen Missbrauch von Babys. Etwa 15% der US-Priester oder etwa 6.000 sind am Kinderficker Skandal beteiligt, bei 3.000 weiteren reichen bisher die Beweise nicht aus.

    Papst Johannes XXIII befiehlt im Detail sexuellen Missbrauch der Kinderficker zu verschweigen sowie das RKK Interesse über das der Opfer und der weltlichen Justiz zu stellen. Im Brief von 1997 mahnt Erzbischof Luciano Storero den irischen Bischof wegen der Meldung von sexuellem Missbrauch an staatliche Behörden ab. Die Glaubenskongregation des Kardinal Ratzinger befiehlt 2001 mit „Crimen Sollicitationis” und „De Delictis gravioribus“ allen Bischöfen sexuellen Missbrauch zu leugnen, Täter zu schützen und Dokumente zu fälschen, sonst droht Exkommunikation, Ausschluss von der Beichte und Verlust aller Privilegien. Die Weisungen von Papst Ratzfatz sind trotz 15.000 bekannten pädophilen Priestern weiterhin gültig.

    Die pädophilen US-Priester kosten die Kinderficker-Sekte ca. 3 Milliarden US$ an Abfindungen. Zu Vergleichen vor Gericht kommt es mit etwa 1,3 Mio. US$/Opfer. Der Jesuitenorden und 8 US-Bistümer sind insolvent und verkaufen ihre Aktiva. Eine Sammelklage beinhaltet 660 Mio. US$ an Entschädigung für 508 Opfer missbraucht von 448 pädophilen Priestern, nur 70% davon werden von der RKK ihres Amtes enthoben. Im Jahr 2009 zahlt die Kinderficker-Sekte 375 Mio. US$ an die Opfer, Anschuldigungen gegen Priester sind 2% falsch und mit 803 Fällen im Vergleich zu 2008 wieder angestiegen. Nach 1980 gibt es mehr Homosexuelle in die US-Priesterseminaren als jemals zuvor. Etwa 40% der US-Priesternovizen bestätigten eine breite Homo-Subkultur in der Kinderficker Sekte sowie den Missbrauch von Alkohol und Drogen.

    Eine Studie des John Jay College der City-Universität New York im Auftrag der US-Bischöfe ergibt 5.948 der US-Priester (19 Bischöfe, 3206 Priester, 82 Nonnen, 194 Mönche, 47 Diakone, 18 Seminaristen) oder 5,4% missbrauchen 1950 bis 2010 etwa 15.736 Opfer sexuell. Etwa 70 der 109 US-Bischöfe betreiben aktive Vertuschung der Missbrauchsfälle, bis 2002 werden nur 350 pädophile Priester entlassen, 218 im Jahr 2002. Die Erzdiözese Philadelphia entlässt bis 2011 lediglich 21 ihrer Priester und vertuscht wie seit Jahrzehnten die Missbrauchsfälle wie andere Diözesen in Boston, Fort Wort, San Diego, Davenport, Portland, Louisville usw. Eine Untersuchungskommission in den Niederlanden deckt 2011 bis zu 20.000 Fälle sexuellen Missbrauchs auf, verursacht von etwa 800 Priestern, von denen noch etwa 105 am Leben sind.

    Die Zeugen Jehovas haben bei 5 Mio. Mitgliedern weltweit etwa 23.720 Fälle von sexuellem Missbrauch in Patterson/New York gespeichert. Das zeigen auch die im November 2011 aufgedeckten 160 neuen Missbrauchfälle in Irland. Die irische Kinderficker-Sekte hat ca. 43.000 Missbrauchfälle in Heimen mit Kindern als Arbeitssklaven, Erntehelfer, Wäscherin. Sie werden missbraucht oder ermordet. Die 1,2 Milliarden € an Entschädigung für die Opfer zahlt der irische Steuerzahler, die Kinderficker Sekte lehnt jede Verantwortung ab. Eine unabhängige Untersuchungskomission der Niederlande kommt auf über 10.000 minderjährige Opfer. Christine Bergmann als Missbrauchsbeauftragte in Berlin bekommt in 2010 in nur 6 Monaten 8.000 Meldungen von Kindesmissbrauch, die vielfach verjährt sind oder pädophile Priester wie Pater Joseph Henn und Gregor Müller , die jahrelang unerreichbar im Vatikan versteckt werden.

    Eine Zeitung beschreibt 2010 die Callboy Werbung des spanischen Priesters Samuel Martin für alle Sexdienste außer Sodomie mit 50 – 120 €/Stunde, die 17.000 € für die Anzeigen sind aus dem Opferstock. In Garland/Texas gibt der suspendierte Priester John M. Fiala den Mord seines 16-jährigen Missbrauchopfers für 5.000 US$ in Auftrag und verhandelt dazu mit einem FBI-Agenten. Der Priester Don Riccardo Seppia aus Genua agiert seit 1994 pädophile, ist HIV positiv und Kokain süchtig. Seine Telefonbestellung neuer Opfer im Alter bis 10 Jahre bei einem Seminaristen belegt den verbreiteten RKK-Menschenhandel. Der Erzbischof Angelo Bagnasco hat getreu der Papst-Anweisung nichts vom Missbrauch und Menschenhandel gewusst und beschwört dies trotz mehrerer Zeugen, die seine frühzeitige Unterrichtung der Kurie belegen.

    Liken

  2. Und das lernträge, fromme, oft auch scheinheilige Volk pilgert weiter. (Z.Zt. zum heiligen Rockfestival nach Trier.) Wieviel Mist müssen die Pfaffen noch machen bis den Lämmern mal dämmert, wie sie von der
    Priesterkaste total veräppelt, verraten und verkauft werden ?
    Nebenbei gesagt, ich plädiere dafür, dass jedermann der in der sogenannten, kirchlichen Seelsorge tätig werden will, vorher kastriert werden muß. Als Eunuchen könnten sie wenigstens keine Kinder mehr sexuell belästigen und die kirchlichen Knaben- sowie Frauenchöre könnten sie auch noch ersetzen. 😉

    Liken

  3. „Es gibt kein Verbrechen, dessen ich mich nicht für fähig hielte“ (Johann W. Goethe)

    Diese Feststellung trifft auf die kriminelle Religioten-Organisation, repräsentiert durch den Ratz-Fatz im Vatikan, nun wirklich vollumfänglich zu. Diese Reli-Mafia läßt echt kein Verbrechen aus.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.