INDEX verbotene Bücher „und sitzen zur Rechten Gottes“


Intellegenzwerdungsfrage, Zivilisationsentwicklung, Religionsentwicklungen

Die Bibel als mit eines der wichtigsten Bücher dieser Welt ist auch Zeugnis für den größten Teil dieser Welt einer Zivilisationsentwicklung, die bis in graue Vorzeiten zurückreicht. Und die Forschung belegt, auch die anderen Gebiete und Glaubensrichtungen zivilisatorischer Schau, fußt auf vergleichende, wenn nicht gar gleiche Wurzeln, wie die Zivilisationsgrundlagen der Bibel.

Von Rainer Karow

Dieses Buch „INDEX verbotene Bücher“ beschäftigt sich genau mit diesen Themen in spannender, unterhaltsamer, wie aufklärender Weise, das Stoff nun auch dem Normalleser zugänglich macht und sich nicht in reinen wissenschaftliche Darstellungen für Fachleute, verliert.

Hier kann nun der geneigte Leser etwas über seine zivilisatorisch wie glaubensbedingte Herkunft seines Lebens wie der Gesellschaft in der er lebt erfahren. Er bekommt in unterhaltsamer Form und in Teilen mit einem Augenzwinkern zum Istbezug seines heutigen Lebens Einblicke in die Zusammenhänge zivilisatorischer Entwicklung, die eben die heutige Welt erklären hilft wie auch Hinweis auf die mögliche Zukunft wie Erhaltung zivilisierter Gesellschaften für die Welt vermittelt. Aber auch Hinweis auf die Gefahren bei Nichtbeachtung des Begreifens der Herkunft von Zivilisation wie die Chance für die Zivilisationen dieser Erde bei Berücksichtigung der Lehren, die sich aus der Erkenntnis der Botschaft der Götter, die die Zivilisationen dieser Welt begründet haben, für sein Leben und die Zukunft dieser einzigen Welt für die Kinder Gottes, den Menschen heute erschließen.

Dieses Gesamtthema gliedert sich in zwei Teile, die als Testat dargestellt werden. So ist im zweiten Testat die Geschichte des Islam zu erfahren, wo er her kommt, wie er sich begründet und warum es sich beim Islam um ein Plagiat aus alten jüdischen wie christlichen Lehren handelt.

Ein fürwahr lehrreiches Buch, das eine völlig neue Sicht- wie Aufklärungsweise für den geneigten Leser auch im Hinblick des neuen großen Themas „Religionsarchäologie“ aufzeigt, der in der Vergangenheit bis heute und darüber hinaus, die Geschicke der Welt noch bewegen wird. Es ist ein Buch, das endlich in der heutigen Zeit des geistig-kulturellen wie moralisch-mentalen Umbruches Aufklärung und Zukunftsperspektive zeigt, die eine neue Reformation einzuleiten vermag.

3 Comments

  1. Apropos Plagiat: Viele Thesen und Lehren – so auch die 10 Gebote -, die in der Bibel Aufnahme fanden, sind (sorry) ebenfalls Plagiate aus vorchristlichen Zeiten. Griechische, ägyptische, babylonische, persische und sumerische Quellen beweisen dies.

    Wenn man den Umfang des Bundesbuches berücksichtigt und die Möglichkeiten zu jener Zeit, etwas aufzuschreiben, haben wir schnell eine Situation, die uns ein Paradoxon schildert. Mit anderen Worten: So kann es nicht gewesen sein, auch wenn es dort so zu lesen ist.

    So gibt es z.B. sumerische Epen, die auf Tontafeln gebrannt wurden. Weitere dürften in Zukunft noch übersetzt werden. Leider sind viele dieser historischen Dokumente schwer zu bekommen (außer vielleicht die etwas weiter verbreiteten wie der „Gilgamesch Epos“ – der „Enuma Elisch“ – und der „Atra Hasis“).

    Die Bibel selbst gibt uns keine hilfreichen Hinweise woher Moses sein Wissen gehabt haben könnte. – Das Eingeständnis, Moses habe sein Wissen aus ägyptischen Quellen, ist mutig, denn damit würde man anerkennen, daß Heidenvölker (aus christlicher Sichtweise) Bewahrer grundlegender Wahrheiten waren, die später zu Grundbausteinen des Jüdischen, des Christlichen und des Moslemischen Glaubens wurden.

    Was die Tontafeln anbetrifft, so muss man berücksichtigen, dass einige dieser alten Kulturen uns eine große Menge an Artefakten hinterlassen hat. Ich denke da vorzugsweise an die vielen Tontafeln aus sumerischen und akkadischen Quellen. Auf diesen Tafeln ist uns tatsächlich frühes Wissen erhalten geblieben; z.B. über die Anfänge der Menschheit. Auch die Entstehung des Sonnensystems wird dort detailliert beschrieben, wohingegen uns die Bibel den gesamten Hergang mit den Worten zusammenfasst: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“
    Schriften (Epen), wie Atra Hasis, Enuma Elisch oder Gilgamesch (um einige bekanntere zu nennen), gehen in vielen Dingen weit mehr ins Detail als die Bibel es tut. Nur eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind älter als die Bibel. Da auf Ton geschrieben, waren sie den zerstörenden Einflüssen der Umwelt weit weniger ausgesetzt als Dokumente auf Pergament.

    Auch die Schreiber der alten Tontafeln waren nicht Augenzeuge der frühen Ereignisse. Aber sie schrieben auf, was die großen Götter* der alten Zeit ihnen sagten, bzw. geboten, um es für die Nachwelt zu erhalten. (Zensiertes Wissen über die Anfänge der Menschheit.) Da Moses vergleichbare Quellen herangezogen haben mag, konnte auch er uns nur das Wissen vermitteln, welches den damals herrschenden Göttern* genehm war.

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  2. Der Kommentar ist ja recht humorvoll bis sarkastisch zeigt jedoch, das Buch ist nicht gelesen. Denn es gehört eigentlich in jedes Buchregel und jeden Hausha für Menschen, welche das Denken nicht verlernt haben und wissen möchte, woher komme ich, warum bin ich so wie ich bin, was hat meine Vorvorderen und mich wie die Weltgesellschaft bis heute geprägt und wohin kann sie gehen, wenn es begriffen wird.

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  3. Es braucht kein Buch um das Thema zu erfassen
    Das Decretum-Gelasianum des Konzils von 496 n.C. ist der erste Zensur Index. Er hat bis etwa 1965 Bestand

    Die Christen vernichten ab 400 n.C. alle Formen unabhängigen Wissens, die Bibel wird zum Maß aller Dinge. Das 3-teilige Schulsystem des antiken Roms mit Fachschulen für Medizin, Recht und Philosophie muß schließen. Bibliotheken und Thermen werden verboten oder niedergebrannt. Die Kirche bestimmt die Grundlagen der Wissenschaft. Analphabetismus breitet sich erneut bis zu 99,99% aus. Könige und Kaiser sind unfähig die Gesetze zu lesen, die sie erlassen. Das römische Weltreich zerfällt nicht wegen einfallender Barbaren, sondern weil Verwalter und Techniker fehlen, die rechnen und schreiben können und eine Wirtschaftspolitk betreiben, die den Staatshaushalt nicht durch immer neue Eroberungen finanziert.

    Universitäten oder Fakultäten werden bis 1827 n.C. geschlossen, weil die Wissenschaft keine biblische Erkenntnis liefert. Die Universität von Salamanca reduziert sich von einst 12.500 Studenten auf 300. Der Mann hat keine Rippe weniger als die Frau, die Erde ist keine Scheibe, die Seele ist unauffindbar, der All-wissende im Vatikan ist ein geiler Hurenbock mit privatem Bordell, ein „Capitaneus Prostibuli de Ponte Sixto“ kassiert als göttlicher Zuhälter je Nutte 2 Carlini/Monat.

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