Konservative Christen beten gegen Lady Gaga-Konzert


Lady Gaga bei der Monster Ball-Tour 2011, Bild: wikipedia

Rund 300 konservative Christen in Südkorea wollen sich am Sonntagabend versammeln, um gemeinsam für eine Absage des Konzerts von US-Popstar Lady Gaga Ende kommender Woche zu beten.

OÖNarichten.at

Sie werfen Gaga vor, dass sie Homosexualität und Pornografie propagiere. Die Künstlerin hat sich wiederholt für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt.

Die Mitglieder einer protestantischen Kirche hatten in der Stadt Seoul die Künstlerin auf Transparenten beschuldigt, sie verbreite eine „ungesunde Sexualkultur“ durch „obszöne Texte und Konzerte“. Die Transparente wurden allerdings von der Stadtverwaltung entfernt.

Das Konzert am Freitag (27. April) in Seoul bildet den Auftakt von Lady Gagas Welttournee „The Born this way ball“, der Besuch ist nur für Personen ab 18 Jahren erlaubt. In Südkorea gibt es nach den Philippinen die größte christliche Gemeinde in Ostasien, es gibt etwa 8,6 Millionen Protestanten und 5,1 Millionen Katholiken. Mehr als zehn Mio. Südkoreaner sind Buddhisten.

2 Comments

  1. Also ehrlich, was sich die Christen da in Südkorea mit ihrer Betaktion erlauben, ist echt gaga. (Gaga sagt man zu kleinen Kindern, wenn sie in ihrer eigene Kacke herumspielen.)

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