US-Bischöfe beim Pappa: Beschwerden gegen Obama


Die US-Bischöfe sind mit der derzeitigen politischen Situation in den Vereinigten Staaten mehr als nur unzufrieden. Das wurde an diesem Montag anlässlich eines Treffens von Bischöfen mit dem Papst zu ihrem Ad Limina Besuch im Vatikan deutlich.

Münchner Kirchenradio

Hierbei konnte sich Benedikt XVI. über die Lage vor Ort aus erster Hand informieren. Im Gespräch mit Radio Vatikan sagt Bischof Joseph Cordileone aus Oakland, dass die Bischöfe bisher sehr viel Geduld gezeigt hätten.

„Ich denke, wir erleben derzeit eine wichtige Phase, die für die Zukunft des Landes von Bedeutung sein wird. Das stimuliert die Bischöfe auch dazu, aktiv für das Allgemeinwohl einzustehen. Wir möchten ja nur helfen, das Beste für unser Land zu erreichen. Wir gingen immer davon aus, dass das auch von der Politik so gesehen wird. Aber wir sind enttäuscht, weil oftmals die Politik über das Limit des Ertragbaren hinaus gegangen ist, indem sich die Regierung in das Leben der Kirche eingemischt hat und uns Sachen aufgezwungen hat oder will, die für uns nicht hinnehmbar sind.“

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4 Comments

  1. Niemand zwingt die Kirchen in den USA -wie auch bei uns- Leistungen im öffentlichen Gesundheitswesen oder Angebote im Bereich der öffentlichen Bildung anzubieten. Wenn die Kirchen freiwillig in den Märkten des öffentlichen Gesundheitswesen und den Märkten der öffentlichen Bildung unterwegs sind, müssen sie alle betreffenden internationalen Vorschriften der WHO wie auch die Gesetze des öffentlichen Gesundheitswesens des entsprechenden Landed einhalten…(aber niemand verlangt von einem katholischen Krankenhaus bei einem katholischen Priester einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen….;-) )

    Sollten die Kirchen vielleicht mal in den USA oder bei uns in den Fahrschulmarkt einsteigen, können sie sich ja auch keine eigene Stassenverkehrsordnung stricken… … 😉

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  2. Ob die Beschwerden nun wirklich an die richtige Adresse gehen, sei erstmal dahin gestellt. Was soll denn ein Papst gegen die aktuelle Politik der amerikanischen Administration ausrichten können?

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  3. Diese Schmarotzer haben nur Angst, dass ihnen die Butter von der Stulle gekratzt wird. Unmögliches Volk diese Schweinepriester.

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    1. @Rolo, die Angst kann ich ja noch verstehen, für schlimmer, in meinen Augen, sind die massiven Versuche Politik beeinflussen zu wollen. Letztlich beleibt, was haben die Schwarzkittel mit der Gesundheitspolitik der amerikanischen Regierung zu tun? Nichts.

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