Martin Walser: „Rede zur Religionspolitik


„Etwas fehlt“: Martin Walser denkt über Religion nach.
Foto: dapd/Felix Kaestle

An der theologische Fakultät der Humboldt-Universität in Berlin liest Martin Walser über den Unterschied von Rechtfertigung und Rechthaberei.

Von Dirk PilzFrankfurter Rundschau

Martin Walser, der Schriftsteller, ist nach Berlin gekommen. Die theologische Fakultät der Humboldt-Universität hatte ihn für eine „Rede zur Religionspolitik“ geladen. Viele Menschen wollten das hören, einige aber verteilten ein anonymes Flugblatt: „Warum wir nicht wollen, dass Martin Walser an der Humboldt-Universität spricht“. Der Inhalt ist rasch zusammengefasst. Wie kein Zweiter stehe Walser für „die Verdrängung der nationalsozialistischen Vergangenheit“. Deutlich müsse zudem gesagt werden, „dass Walser antisemitische Texte publiziert hat und dass er antisemitische und völkische Propaganda betreibt“.

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1 Comment

  1. Hitler und die Nazis haben auch stets viel über die Religion nachgedacht. Das Ergebnis setze ich als bekannt voraus.

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